BVB bestätigt: Adeyemi für Gespräche freigestellt
Karim Adeyemi steht unmittelbar vor einem Abschied von Borussia Dortmund. Am Sonntag teilte der BVB offiziell mit, dass der Angreifer für Gespräche "mit einem anderen Verein" freigestellt wurde. Dabei dürfte es sich um den FC Barcelona handeln. Bei der Leistungsdiagnostik fehlte Adeyemi bereits, ebenso wie Kjell Wätjen, der aller Voraussicht nach zu seinem Förderer Mike Tullberg nach Dänemark wechseln wird. Die Verhandlungen mit dem FC Midtjylland sind weit fortgeschritten. Dass sich Adeyemi mit dem FC Barcelona geeinigt hat, war in den vergangenen Tagen schon durchgesickert. Der 24-Jährige soll bei den von Ex-Bundestrainer Hansi Flick gecoachten Katalanen bis 2031 unterschreiben. Dem BVB winkt eine Ablöse von 22 Millionen Euro plus neun Millionen Euro an Boni, laut "Sky" sichern sich die Schwarz-Gelben zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung von 35 Prozent. Zuvor hatte Adeyemi, dessen Vertrag in Dortmund im kommenden Sommer auslaufen würde, den Klub über seinen Wechselwunsch informiert. Der schnelle Außenstürmer war vor vier Jahren für gut 30 Millionen Euro von RB Salzburg nach Westfalen gekommen. Seither bestritt er 146 Pflichtspiele im BVB-Trikot und erzielte dabei 36 Treffer, davon sieben in der abgelaufenen Saison. Adeyemi beim BVB kein Stammspieler mehr Seinen Trainer Coach kennt Adeyemi bereits: Flick hatte ihn im September 2021 erstmals in die deutsche A-Nationalmannschaft berufen. Sein Verater ist Jorge Mendes, der unter anderem auch Barca-Superstar Lamine Yamal berät. Die Borussen hatten montelang vergeblich versucht, mit dem Angreifer zu verlängern. In der Saisonschlussphase war Adeyemi indes meist nur noch Ersatz und wurde auch nicht in den deutschen WM-Kader berufen. Um den Transfer zu stemmen, hat Barca übereinstimmenden Medienberichten zufolge Bürgschaften in Höhe von 210 Millionen Euro beantragt, die durch Einnahmen aus den Fernsehrechten für kommende Spielzeiten gesichert seien. Für rund 80 Millionen Euro wurde zuvor der englische Nationalspieler Anthony Gordon von Newcastle United verpflichtet, weitere Mega-Deals sollen sich in der Pipeline befinden.