BVB-Boss bezieht Stellung im Brunner-Thema
Paris Brunner spielt sich bei der AS Monaco in den Fokus – sein Ex-Klub Borussia Dortmund beschäftigt sich jedoch nicht mit einer möglichen Rückkehr.
„Wie die kurzfristige Zukunft aussieht, ist auch klar: Er hat einen langfristigen Vertrag in Monaco. Da sollten wir uns an die Fakten halten und nicht irgendwelche Gerüchte aufmachen“, stellte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken auf SPORT1-Nachfrage klar.
Der Ex-Profi sagte aber auch: „Natürlich verfolgen wir seinen Weg, er kommt aus unserem NLZ. Am Ende ist es ein Ex-Spieler von Borussia Dortmund. Er macht es gerade sehr gut in Monaco, insbesondere dann, wenn er sich auf seine sportlichen Qualitäten konzentriert.“
Klausel in Brunners Vertrag?
Zuletzt hatte es Berichte über eine angebliche Klausel in Brunners Vertrag gegeben. Dabei könnte der BVB von einem Vertragsdetail profitieren, sollte der Verein den Angreifer künftig doch zurückholen wollen.
Wie Sky berichtet, hat der Revierklub beim Abgang des Angreifers einen Mechanismus vereinbart, der einen Rückkauf vereinfachen könnte. Demnach soll der BVB für den 20 Jahre alten Offensivspieler ein Matching Right besitzen.
Das bedeutet: Legt ein Verein Monaco ein Angebot für Brunner vor, kann Dortmund zu denselben finanziellen Bedingungen nachziehen. Der BVB hätte damit die Möglichkeit, sich in einen künftigen Transfer einzuschalten und die Offerte des Konkurrenten zu übernehmen.
Ricken will Brunner-Rückkehr nicht ausschließen
Ricken hatte kürzlich eine mögliche Rückkehr des 20-Jährigen zuletzt bei Bild zumindest nicht grundsätzlich ausgeschlossen. „Die Türen sind für Paris nicht zu. Aber ich glaube, das ist aktuell nicht das Thema“, erklärte Ricken. Brunner war 2024 für rund vier Millionen Euro von Dortmund nach Monaco gewechselt und ist dort noch bis Juni 2028 gebunden.
Nach einer Saison mit wenigen Einsatzzeiten hat sich der Stürmer unter Trainer Filipe Luis bei den Monegassen festgespielt. Sechs Tore in sieben Partien stehen für Brunner zu Buche, dazu traf er bei seinem Debüt für die deutsche U21 beim 4:0 in Lettland gleich zweimal.
Unmittelbarer Handlungsdruck besteht für den BVB dennoch nicht: Mit Serhou Guirassy, Fábio Silva und Maximilian Beier verfügt Dortmund bereits über mehrere Optionen für die Sturmspitze.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.