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BVB-Boss will Shinji Kagawa zurückholen

Sport

Bevor die Saisonvorbereitung in die heiße Phase geht, ist Borussia Dortmund am Sonntag zur achttägigen Marketing-Reise nach Japan aufgebrochen. Vor Ort kommt es auch zum Wiedersehen mit Shinji Kagawa, den man beim BVB gerne zurückholen würde. Die Ära von Jürgen Klopp hat bei Borussia Dortmund viele Klub-Ikonen hervorgebracht. Kevin Großkreuz, Marcel Schmelzer, Lukasz Piszczek - sie alle sind unzertrennlich mit der erfolgreichsten Epoche der jüngeren BVB-Geschichte verbunden. Auch der Name von Shinji Kagawa löst in Dortmund seitdem besondere Emotionen aus. Mit Leichtigkeit und Spielwitz stand der einstige Shootingstar sinnbildlich für einen Verein, der sich unter Klopp neu erfunden hatte. In seiner Heimat entfachte der Japaner damals einen regelrechten BVB-Hype. Davon profitieren die Schwarzgelben noch heute. "Wir haben diesen Stellenwert, den der BVB in Japan genießt, auch Shinji zu verdanken. Wir haben mit ihm unheimlich viel erreicht. Es ist das vierte Mal, dass wir nach Japan kommen. Das ist ganz eng mit Shinji verbunden", sagte Marketing-Chef Carsten Cramer am Montag bei der Ankunft in Osaka. BVB hofft auf neue Fans in Japan Beim Spiel gegen den dort ansässigen Klub Cerezo Osaka kommt es am Mittwoch (12 Uhr deutscher Zeit) zum Wiedersehen mit Kagawa, ehe die Borussia nach Tokio weiterreist. Cramer öffnete dem 37-Jährigen nun die Tür für eine Rückkehr nach Dortmund. "Er weiß auch, dass er, wenn seine aktive Karriere zu Ende geht und er Lust auf europäischen Fußball hat und für den BVB eine Rolle aufzunehmen, für uns ein absolut gefragter Mann ist", deutete der Geschäftsführer an. Noch bis zum 2. August präsentiert sich die Elf von Niko Kovac in Fernost den Menschen in der Hoffnung, neue Fans zu gewinnen. "Wir haben hier einen sehr lukrativen Medienvertrag, die Bundesliga ist sehr beliebt. Borussia Dortmund verfügt hier über große Sympathie", ordnete Cramer die Reise ein. "Deshalb ist der japanische Markt - neben dem nordamerikanischen - zu einem sehr wichtigen für die Bundesliga und vor allem für den BVB geworden."

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