BVB-Bosse erneut in Belgien - Karetsas-Poker vor dem Abschluss?
Während die Mannschaft von Borussia Dortmund zu ihrer Japan-Reise aufgebrochen ist, arbeiten die BVB-Verantwortlichen im Hintergrund mit Hochdruck daran, den Kader zu verstärken. Nun sollen die Borussen im Werben um Offensiv-Juwel Konstantinos Karetsas die nächste Runde einläuten. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, macht sich eine Delegation von Borussia Dortmund am Montag nach Belgien auf, um in die nächste Verhandlungsrunde mit dem KRC Genk zu gehen. Bereits in der Vorwoche war man zu Besuch in Genk. Dabei soll der BVB ein Paket angeboten haben, das sich am Ende auf über 30 Millionen Euro belief. Für die Belgier war das jedoch zu wenig, Genk schwebt eher eine Ablöse in Richtung der 40 Millionen Euro vor. Dem Vernehmen nach könnte sich die Ablöse am Ende rund um 35 Millionen Euro einpendeln. Laut Romano ist ein gewisses Maß an Eile gefordert, schließlich soll auch die AC Milan weiterhin im Werben um Karetsas mitmischen. Auch deshalb reiste BVB-Sportdirektor Ole Book nicht mit nach Japan, sondern blieb in Europa, um den Transfer voranzutreiben. Karetsas hofft auf schnellen Wechsel zum BVB Der junge Grieche selbst, so heißt es schon seit Wochen, würde am liebsten zum BVB wechseln. Beide Parteien sollen sich längst über eine Zusammenarbeit einig sein, einzig die beiden Vereine müssen noch auf einen Nenner kommen. "Es ist klar, dass Kos ein Spieler ist, an dem große Vereine interessiert sind", sagte jüngst Dimitri De Condé, Technischer Direktor beim belgischen Erstligisten. "Wir wissen, was wir an ihm haben, und er hat sich zudem langfristig an uns gebunden." Der 18-Jährige hat trotz seines jungen Alters schon 92 Pflichtspiele für die Profi-Mannschaft der Belgier bestritten. In diesen erzielte er sechs Treffer und 23 Assists. Beim BVB soll der Offensiv-Akteur die Lücke schließen, die im Mittelfeld der Schwarzgelben seit dem Abgang von Julian Brandt klafft.