BVB droht der GAU: Es geht um Julian Ryerson
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BVB droht der GAU: Es geht um Julian Ryerson
Von: Lukas Rauer
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Fällt dem BVB jetzt eine Transfer-Entscheidung des Sommers auf die Füße? Julian Ryerson musste in einem Länderspiel ausgewechselt werden.
Dortmund/Oslo – Der norwegische Verband und Borussia Dortmund bangen um Julian Ryerson. Am Sonntag (27. September) musste der 28-Jährige verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
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In der Nations-League-Partie der Norweger gegen Portugal erlebte der BVB-Profi eine doppelte Enttäuschung: Zum einen ging die Partie mit 1:2 verloren, zum anderen war für ihn nach 66 Minuten Schluss.
Wenige Minuten zuvor war er mit Portugal-Angreifer Francisco Conceicao kollidiert. In einem Zweikampf stießen beide Profis mit den Knien aneinander.
Conceicao wurde deshalb ausgewechselt. Ob das auch auf Ryerson zutrifft, ist noch unklar. Der BVB‑Profi stand zumindest zehn Minuten länger auf dem Feld als der Portugiese und verließ den Platz anschließend mit ausdruckslosem Gesicht.
Kein direkter Ersatz für Julian Ryerson: BVB trennte sich von Yan Couto
Bislang stand Ryerson in dieser Saison in jedem BVB-Pflichtspiel in der Startelf. Entsprechend wäre ein Ausfall des rechten Schienenspielers eine bittere Pille.
Zumal die Schwarz-Gelben keinen nominellen Ersatz im Kader haben. Yan Couto verließ die Borussen im Sommer leihweise Richtung Como (mehr Transfer-News zum BVB bei RUHR24).
Stand jetzt müssten Daniel Svensson oder Maximilian Beier aushelfen. Zieht Svensson nach rechts, könnte sein Platz als linker Schienenspieler auch von Ramy Bensebaini eingenommen werden.
BVB-Transfer im Winter? So reagiert Sportdirektor Ole Book
Dass ein Engpass auf der rechten Schiene besteht, liegt auch an einem gescheiterten Transfer. Lange bemühte sich der BVB um Hector Fort. Letztlich zog es den Spanier jedoch zu Real Sociedad. Dort kam der 20-Jährige bisher erst zweimal zum Einsatz.
Zuletzt ließ Ole Book offen, ob sich der BVB im Winter um einen neuen Verteidiger bemüht. In einer Talkshow der Ruhr Nachrichten sagte der 40-Jährige: „Ja, wir sind in der Breite aktuell nicht übermäßig besetzt, das ist sicher so.“
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Und weiter: „Deshalb ist vieles möglich. Es könnte aber auch sein, dass dafür zunächst noch ein Abgang nötig ist.“