BVB gegen Werder eröffnet Bundesliga-Spieltag, DFB-Frauen gegen Australien: Der Sport-Tag am Freitag, den 9. Oktober 2026
Der Sport-Tag
NBA-Star kauft sich bei Fußball-Topteam ein
Basketball-Superstar Shai Gilgeous-Alexander steigt beim spanischen Fußball-Erstligisten Atlético Madrid ein und wird Teil der Eigentümergruppe. "Ich freue mich, nun offiziell Teil des Eigentümerkreises von Atlético Madrid zu sein. Dieser Verein ist seit vielen Jahren an der Spitze des europäischen Fußballs vertreten. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, an seiner Zukunft mitzuwirken", sagte der Kanadier. Der 28-Jährige wurde in der nordamerikanischen Profiliga NBA in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils zum wertvollsten Spieler gewählt und gewann 2025 mit den Oklahoma City Thunder die Meisterschaft.
Atlético Madrid erklärte: "Die Partnerschaft beruht auf gemeinsamen Werten: Ehrgeiz, Exzellenz und der Überzeugung, dass jeder Erfolg hart erarbeitet werden muss." Der spanische Topklub machte keine Angaben dazu, wie hoch der Anteil von Gilgeous-Alexander an Atlético ist. Medienberichten zufolge hat der NBA-Profi eine kleine Beteiligung an dem Verein erworben.
Rekordjahr mit Rekordumsatz: Freiburg legt beeindruckende Zahlen vor
Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat im Jahr seines größten sportlichen Erfolgs einen Rekordumsatz erzielt. Wie der Klub am Donnerstag mitteilte, verzeichneten die Breisgauer in der Saison 2025/2026 einen Gesamterlös von 212,1 Millionen Euro. In der Vorsaison hatte der Verein ohne zusätzliche Europapokal-Umsätze 162,8 Millionen Euro eingenommen, in der Spielzeit davor 203,1 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss für die abgelaufene Saison lag derweil bei 30,5 Millionen Euro. Die Rekordzahlen sind Resultat einer enorm erfolgreichen Spielzeit der Freiburger, die in der Europa League bis ins Endspiel und im DFB-Pokal bis ins Halbfinale gekommen waren. Als Tabellensiebter der Bundesliga hatte sich der Sport-Club zudem für die Conference League qualifiziert.
"Die Saison 2025/26 war sportlich und wirtschaftlich herausragend. Das Erreichen des Europa-League-Endspiels in Istanbul, der Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals - und die damit verbundenen Einnahmen aus beiden Wettbewerben - sowie hohe Transferüberschüsse haben erheblich dazu beigetragen. Hinzu kommt ein stetiges Wachstum in allen anderen Einnahmebereichen. Unsere Einnahmen- und Ausgabenstruktur ist weiterhin komplett intakt", sagte Freiburgs Finanzvorstand Oliver Leki.
Maradonas Arzt soll viele Jahre hinter Gitter
Im Prozess um den Tod von Fußball-Legende Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft zum Teil langjährige Haftstrafen für die Angeklagten gefordert. Die Anklagebehörde wirft den betroffenen Ärzten und Pflegern des vor knapp sechs Jahren gestorbenen Superstars erhebliche Versäumnisse und Fehler vor, wie im Livestream der Verhandlung in San Isidro nördlich von Buenos Aires zu sehen war. Die Anklagen lauten auf Totschlag beziehungsweise fahrlässige Tötung.
Den längsten Freiheitsentzug beantragte die Staatsanwaltschaft für Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque, der zwölf Jahre in Haft soll. Nancy Forlini, die medizinische Koordinatorin der Krankenkasse, soll zehn Jahre in Haft. Haftstrafen forderten die Ankläger auch für Maradonas Psychiaterin Agustina Cosachov (8), den Psychologen Carlos Díaz (5) sowie den Pfleger Ricardo Almirón (4) und dessen Vorgesetzten Mariano Perroni (4). Wie Staatsanwalt Patricio Ferrari ausführte, sei der Tod Maradonas vermeidbar gewesen. Die medizinische Versorgung müsse als unzureichend angesehen werden.
"Absolut verdient": Ex-Profi verteidigt Zverev
Der frühere Tennisprofi Patrik Kühnen hat Alexander Zverev gegen Kritiker verteidigt, wonach der French- und US-Open-Sieger in diesem Jahr nur von den verletzungsbedingten Ausfällen seiner Konkurrenten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz profitiert habe. "Zverev hat sich seine Erfolge absolut verdient, denn er war alles in allem der beste Spieler des Jahres", sagte Kühnen bei t-online.
Der frühere Davis-Cup-Sieger betonte auch, dass Zverev keinen Einfluss auf die Auswahl seiner Kontrahenten habe: "Er kann nur die Gegner schlagen, die auf der anderen Seite des Netzes stehen." Es gehe darum, die Chancen, die sich aufgetan haben zu nutzen, was Zverev 2026 "in einer Art und Weise, die man so erst mal schaffen muss" getan habe. Zverev habe "in diesem Jahr von allen Spielern die meisten Matches gewonnen, das ist Fakt, das kann niemand bestreiten".
Trainerlehrgang geplant: Wird DFB-Weltmeister bald Starcoach?
Der frühere Fußball-Weltmeister Toni Kroos will einem Medienbericht zufolge an einem Trainerlehrgang für ehemalige Profis teilnehmen. Der Lehrgang soll laut der spanischen Zeitung "AS" in der Saison 2027/2028 stattfinden. Kroos habe sein Interesse dem spanischen Fußballverband RFEF mitgeteilt, hieß es. Der 36-Jährige besitzt den Angaben nach schon jetzt eine Trainerqualifikation, die ihn als Coach bis zur dritthöchsten spanischen Spielklasse berechtigt. Mit seiner derzeitigen Qualifikation könnte Kroos jedoch weder in der ersten noch in der zweiten spanischen Liga als Cheftrainer arbeiten.
Kroos hatte seine erfolgreiche Karriere als Profi nach der Europameisterschaft 2024 beendet. Nach dem Ende seiner Laufbahn hatte der frühere Mittelfeldspieler einen direkten Einstieg ins Trainergeschäft noch ausgeschlossen. Der gebürtige Vorpommer gewann als Profi sechsmal die Champions League - einmal mit dem FC Bayern München, fünfmal mit Real Madrid. Zudem holte er mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 2014 in Brasilien den WM-Titel.