BVB schließt offenbar neuen Millionen-Deal ab
Borussia Dortmund rüstet sich nicht nur auf dem Trainingsplatz für die neue Bundesliga-Spielzeit. Im Hintergrund schließt der BVB auch neue Partnerverträge ab. Ein neuer Deal beschert dem Revierklub zusätzliche Einnahmen - und die Fans kommen in den Genuss einer neuen Biersorte. Borussia Dortmund hat seinen Partnervertrag mit der Radeberger Gruppe verlängert, wie die "Ruhr Nachrichten" berichten. Das zahlt sich für den BVB aus: Der nunmehr bis 2031 laufende Vertrag mit dem Brauereikonzern habe demnach ein Gesamtvolumen von rund fünf Millionen Euro. Teil des neuen Deals: Im Signal Iduna Park wird künftig eine neue Biermarke ausgeschenkt. Ab der kommenden Saison können die Fans demnach auch das irische Schwarzbier Guinness trinken. Die Dortmunder Traditionsmarke Brinkhoff's bleibt aber das Stadionbier, das an allen Kiosken verkauft wird. Guinness wird künftig zunächst nur an ausgewählten Standorten im Stadion ausgeschenkt, da dafür ein anderes Zapfsystem notwendig ist. Ein flächendeckendes Angebot sei dem Bericht zufolge vorerst nicht geplant. Die Radenerger Gruppe regelt in Deutschland den Verkauf und die Vermarktung für Guinness, das zum Getränkekonzern Diageo gehört. BVB hatte mehrere Optionen Hintergrund der Neuerung ist laut "Ruhr Nachrichten", dass man beim BVB zuletzt nach einer Lösung gesucht hat, das internationale Vermarktungspotenzial besser auszuschöpfen. Statt sich dabei nach einem neuen Bier-Partner umzusehen, ging man mit der Radeberger Gruppe in den Austausch. Dabei soll die Dortmunder Borussia durchaus auch andere Optionen gehabt haben: In den vergangenen Monaten bemühten sich der Regionalzeitung zufolge auch internationale Konzerne wie Heineken und Anheuser-Busch um eine Partnerschaft mit dem BVB. Hinter den Kulissen sei "intensiv" um eine Kooperation geworben worden, heißt es. Parallel zum neuen Bier-Deal investiert der Revierklub zusätzlich in die Infrastruktur. Künftig sollen 2000-Liter-Tanks verwendet werden, um die Logistik zu vereinfachen.