BVB: Transfer-Saga um Julian Brandt immer wilder
Vier Wochen sind seit dem Ende der Ära von Julian Brandt bei Borussia Dortmund nun vergangen. Der Poker um die Zukunft des langjährigen BVB-Profis gerät immer mehr zu einem wilden Hin und Her. Das Portal "Teamtalk" berichtet, zuletzt habe sich zwar Leeds United zum Favoriten im Werben um Brandt aufgeschwungen. Dem Premier-League-14. der abgelaufenen Saison drohe nun aber doch wieder ernsthafte Konkurrenz - und zwar durch Real Sociedad. Der spanische Erstligist aus San Sebastian, der auch schon mehrfach in der Gerüchteküche rund um Brandt auftauchte, soll sich demnach intensiv um den 30 Jahre alten Mittelfeldspieler bemühen. Brandt liege ein aus Vereinssicht überzeugendes Angebot vor. Real Sociedad locke den früheren BVB-Star vor allem mit der Aussicht auf die Teilnahme an der Europa League. Es heißt weiter unter Berufung auf namentlich nicht genannte, aber demnach mit den Vorgängen vertraute Quellen, Real Sociedad sei neben Leeds nun der heißeste Anwärter auf eine Brandt-Verpflichtung. Demnach sollen Besiktas und Galatasaray die Hoffnungen auf einen Coup mit dem 48-maligen Nationalspieler ebenfalls noch nicht aufgegeben haben. Ex-BVB-Star Brandt zu teuer für AS Rom und Ajax? Das Interesse der AS Rom und das von Ajax Amsterdam ist "Teamtalk" zufolge aber abgekühlt. Beide Vereine sollen Brandts Gehaltsforderungen abgeschreckt haben. Brandt soll beim BVB zuletzt rund acht Millionen Euro pro Jahr verdient haben. Zudem würde es den Gepflogenheiten der Branche entsprechen, würde er für seinen ablösefreien Wechsel zu einem neuen Klub auch ein Handgeld kassieren. Die gewöhnlich gut informierten "Ruhr Nachrichten" berichteten Anfang Juli auch von Anfragen aus der Bundesliga für Brandt. Es hieß damals, ein Wechsel innerhalb Deutschlands sei nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich.