DAX +1,09 % 26.423,87 Pkt 12:19:30 MDAX +0,06 % 32.449,75 Pkt 12:19:30 Euro Stoxx 50 +0,36 % 6.547,19 Pkt 12:19:30 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +0,06 % 4.402,20 USD 12:24:25 Silber +1,15 % 64,23 USD 12:24:03 Brent +0,67 % 84,11 USD 12:24:18 WTI +0,52 % 78,59 USD 12:24:26 Bitcoin +0,20 % 64.973,80 USD 12:34:27 EUR/USD +0,31 % 1,15610 USD 12:34:22 EUR/GBP -0,05 % 0,85610 GBP 12:34:29 EUR/CHF -0,23 % 0,93400 CHF 12:34:28 EUR/JPY +0,53 % 183,507 JPY 12:34:30

BYD: Tochter-Unternehmen sorgt für KI-Fantasie

Technologie

Die BYD-Aktie hat sich in den vergangenen Wochen stabilisiert. Die jüngste Erholung setzt sich am Montag fort, die Papiere legen im heimischen Handel mehr als zwei Prozent zu. Rückenwind erhielten diese unter anderem von einer neuen Bloomberg-Intelligence-Studie, die ein Tochterunternehmen als KI-Gewinner betitelt. Konkret gehen die Experten davon aus, dass das erst kürzlich aufgebaute Geschäft mit KI-Recheninfrastruktur der Tochter des EV-Konzerns namens BYD Electronic in den kommenden zwei Jahren jeweils dreistellig wachsen wird. Entscheidend dafür sei die strategische Zusammenarbeit mit Nvidia, die BYD Electronic einen direkten Zugang zum boomenden Servermarkt verschafft. Nvidia hat die 800-Volt-Gleichstromkomponenten von BYD zertifiziert, wodurch sich das Unternehmen im Nvidia-Ökosystem als Anbieter kompletter Lösungen positioniert und nicht länger nur als Teilelieferant auftritt. Systeme wie Blackwell Ultra und Vera Rubin treiben den Stromverbrauch in Rechenzentren deutlich nach oben, weshalb sich Flüssigkühlung zunehmend durchsetzen dürfte, heißt es in der Studie weiter. BYD Electronic sei in beiden relevanten Bereichen vertreten, bei der Stromversorgung und bei der Kühlung. Der Markt selbst wachse indes dynamisch: Die weltweiten Verkäufe von KI-Servern könnten laut Bloomberg Intelligence in diesem Jahr um 64 Prozent und 2027 um weitere 35 Prozent steigen. Angesichts dieser beeindruckenden Zahlen dürfte der Umsatzanteil der Tochter am Gesamtkonzern, welcher derzeit rund 20 Prozent beträgt, in den kommenden Jahren deutlich nach oben gehen und BYD damit zu einem noch breiter diversifizierten Unternehmen machen.

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