DAX +1,40 % 25.817,18 Pkt 12:45:19 MDAX +0,11 % 32.278,03 Pkt 12:45:25 Euro Stoxx 50 +0,99 % 6.407,16 Pkt 12:45:15 Dow Jones -1,02 % 52.208,06 Pkt 22:56:30 S&P 500 +0,12 % 7.437,63 Pkt 22:44:35 Nasdaq +0,99 % 25.122,18 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,30 % 4.112,40 USD 12:50:06 Silber -1,01 % 58,22 USD 12:50:22 Brent +0,66 % 89,62 USD 12:40:35 WTI +0,78 % 84,24 USD 12:50:15 Bitcoin -1,34 % 63.859,87 USD 13:00:21 EUR/USD +0,33 % 1,15050 USD 13:00:24 EUR/GBP -0,26 % 0,85560 GBP 13:00:26 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 13:00:24 EUR/JPY -1,73 % 184,008 JPY 13:00:25

Ceuta: Behörden sprechen von mehr als 40.000 Menschen

Welt

Es handelt sich wohl um die größte Zahl an Migranten, die je nach Ceuta gekommen ist. Im Jahr 2021 hatten mehr als 10.000 Menschen die Grenze zu der Exklave gestürmt. Spanien entsandte angesichts der Lage Truppen in die Exklave. Regierungschef Pedro Sánchez will an diesem Freitag gemeinsam mit Innenminister Fernando Gramnde-Marlaska den Grenzübergang Tarajal besuchen, wie die Regierung mitteilte. In der Nacht auf Freitag übernachteten in Ceuta Hunderte junge Migranten auf den Straßen, wie eine Reporterin der Zeitung »El País« berichtet. Viele von ihnen trügen kaum etwas am Leibe. Offenbar gab es beim massenhaften Grenzübertritt auch Tote. Mindestens 18 Migranten seien beim Versuch, Ceuta zu erreichen, ums Leben gekommen, heißt es aus Polizeikreisen. »Wir befinden uns in einer Situation des totalen humanitären und sozialen Notstands« sagte Ceutas Regionalpräsident Juan Jesús Vivas im Fernsehen. Hunderte Migranten gelangen auch in zweite spanische Exklave Auch in der zweiten spanischen Nordafrika-Exklave Melilla haben Hunderte Migranten die Grenze überwunden. Etwa 400 Menschen seien über zwei Grenzübergänge von Marokko aus auf dem Landweg und über einen Damm im Süden der Stadt in das Gebiet gelangt, sagte der Präsident der autonomen Stadt, Juan José Imbroda, dem Radiosender Cope am Donnerstagabend. Die Sicherheitskräfte hätten die Lage unter Kontrolle gehalten. Obwohl Marokko 1956 die Unabhängigkeit von Frankreich und Spanien erlangte, hat Spanien dort weiterhin zwei Exklaven, Ceuta und Melilla. Beide werden von Marokko beansprucht. In der Nähe beider Gebiete warten oft Tausende Menschen – vorwiegend aus Ländern südlich der Sahara – auf eine Gelegenheit, in das zur EU gehörende Gebiet zu kommen. Tausende Marokkaner erreichen die Stadt Ceuta, eine Exklave an der nordafrikanischen Küste. Der Andrang ist enorm – und besorgt die Anwohner. Welche zwei Theorien zum Chaos an der Grenze kursieren, lesen Sie hier.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren