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Ceuta: Rund 49.000 Migranten gelangen in spanische Exklave

Allgemein

Ceuta, Düsseldorf. Binnen 24 Stunden sind nach spanischen Angaben rund 49.000 Migranten in die Exklave Ceuta gelangt. Sie seien von Marokko aus auf dem See- und Landweg in das Gebiet gekommen, teilte das Innenministerium am Freitag mit. In Ceuta selbst leben rund 83.000 Menschen.

Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie Tausende Migranten mit Schwimmreifen über das Meer kamen oder Tore im Grenzzaun durchbrachen. Den spanischen Behörden zufolge kamen dabei mindestens 28 Menschen ums Leben, berichtet die Zeitung „El País“. Mehrere Taucher suchen im Mittelmeer nach weiteren Toten. Rachid Sbihi, Vorsitzender einer Gewerkschaft der Guardia Civil, sagte am Freitag dem spanischen Nachrichtensender RTVE, die Lage in der Stadt sei „ohne jeden Vergleich“. Er sprach von einem „Kollaps“ und rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez besuchte Ceuta am Freitagmittag und traf Sicherheitskräfte an der Grenze sowie die politische Spitze der Stadt. „Ganz Spanien steht an eurer Seite“, sagte Sánchez an die Bewohner Ceutas gewandt. Er sprach von einer „Attacke“ auf die spanischen Grenzen und verurteilte den „Angriff auf das spanische Territorium“ scharf.

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