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Ceuta: Rund 50.000 Migranten gelangen in spanische Exklave

Allgemein

Ceuta, Düsseldorf. Binnen 24 Stunden sind nach spanischen Angaben rund 50.000 Migranten in die Exklave Ceuta gelangt. Sie seien von Marokko aus auf dem See- und Landweg in das Gebiet gekommen, teilte das Innenministerium am Freitag mit. In Ceuta selbst leben rund 83.000 Menschen.

Nach dem Ansturm schickte die Regierung in Madrid das Militär. Zudem sollen mehrere Hundert zusätzliche Polizeikräfte in die Stadt kommen.

Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie Tausende Migranten mit Schwimmreifen über das Meer kamen oder Tore im Grenzzaun durchbrachen. Wie die Zeitung „El País“ unter Berufung auf die spanischen Behörden berichtet, kamen dabei mindestens 41 Menschen ums Leben. Mehrere Taucher suchen demnach im Mittelmeer nach weiteren Toten.

Rachid Sbihi, Vorsitzender einer Gewerkschaft der Guardia Civil, sagte am Freitag dem spanischen Nachrichtensender RTVE, die Lage in der Stadt sei „ohne jeden Vergleich“. Er sprach von einem „Kollaps“ und rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.

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