DAX +1,65 % 25.880,51 Pkt 10:19:29 MDAX +0,64 % 32.448,58 Pkt 10:19:29 Euro Stoxx 50 +1,17 % 6.418,69 Pkt 10:19:15 Dow Jones -1,02 % 52.208,06 Pkt 22:56:30 S&P 500 +0,12 % 7.437,63 Pkt 22:44:35 Nasdaq +0,99 % 25.122,18 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,47 % 4.119,30 USD 10:24:28 Silber -0,67 % 58,42 USD 10:24:04 Brent -1,61 % 87,60 USD 10:18:12 WTI -1,66 % 82,20 USD 10:24:27 Bitcoin -1,35 % 63.852,14 USD 10:34:28 EUR/USD +0,37 % 1,15090 USD 10:34:21 EUR/GBP -0,17 % 0,85630 GBP 10:34:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92970 CHF 10:34:28 EUR/JPY -1,54 % 184,365 JPY 10:34:29

Ceuta weiter das Ziel zahlreicher Migranten

Welt

Die Nachrichtenagentur AFP meldet, in der benachbarten marokkanischen Stadt Fnidek seien Hunderte Menschen angekommen, die Ceuta als Ziel genannt hätten. In den vergangenen Tagen hatten bereits Tausende die Exklave erreicht. Der Großteil schwamm von marokkanischem Gebiet aus. Mindestens neun Menschen ertranken. Auslöser war offenbar eine Entscheidung des spanischen Obersten Gerichts, dass über das Meer eintreffende Migranten nicht ohne ordnungsgemäßes Verfahren zurückgeschickt werden dürfen. EU-Kommission bietet Hilfe an Der Grenzschutz der Exklave brach aufgrund des hohen Andrangs zusammen. Die spanische Regierung hatte einen Einsatz des Militärs angekündigt. Unter anderem sollen Dutzende Soldaten und ein Militärschiff nach Ceuta verlegt werden. Regierungschef Sánchez und Innenminister Grande-Marlaska sollen heute nach Ceuta reisen. Die EU-Kommission bot Spanien Hilfe an. Der für Migration zuständige Kommissar Brunner erklärte, man könne etwa die Europäische Grenzschutzagentur Frontex einsetzen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Außerdem stehe man mit marokkanischen Behörden in Kontakt. Italien fordert Ausschluss Spaniens aus Schengen-Raum Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, forderte Italiens rechtsgerichtete Regierung angesichts der Bilder aus Ceuta, Spanien aus dem Schengen-Raum auszuschließen. Spanien bestellte daraufhin den italienischen Botschafter ein. Die Exklave ist offiziell EU-Gebiet, gehört aber nicht zum Schengen-Raum. Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren