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Champions League: Darum spielen die Bayern erst am Donnerstag

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München – Das gab es selbst in der bewegten Vereinsgeschichte des FC Bayern noch nie! Am Dienstag hat offiziell die Ligaphase der Champions League 2026/27 begonnen – unter anderem mit dem Kracher-Duell zwischen Real Madrid und Inter Mailand (2:1) sowie dem 3:2 des BVB daheim gegen Villarreal. Auch für den deutschen Rekordmeister geht es diese Woche in der Königsklasse los. Es wird der Start der Titel-Mission, die Trainer Vincent Kompany (40), Sportvorstand Max Eberl (52) und mehrere Spieler zuletzt schon öffentlich ausgerufen haben. Das Besondere: Der Auftakt des Münchner Star-Ensembles daheim gegen den norwegischen Underdog Bodø/Glimt steigt erst am Donnerstag (21 Uhr/DAZN) – für die Bayern eine Premiere im wichtigsten Vereins-Wettbewerb Europas.

Darum startet Bayern am Donnerstag in die Champions League

Doch was steckt hinter der ungewöhnlichen Terminierung? Seit der Einführung der Ligaphase anstelle der Gruppenphase zur Spielzeit 2024/25 trägt die Uefa den ersten Spieltag jeder Königsklassen-Saison als „exklusiven Champions-League-Spieltag“ aus. Heißt: In der Woche jenes Spieltags finden keine Partien der Europa League oder der Conference League statt, die meist am Donnerstag gespielt werden – stattdessen gibt's zum Start der Champions League für eine Woche auch am Donnerstag Königsklassen-Begegnungen. Die Ligaphase der Europa League beginnt erst nächste Woche – ausnahmsweise schon am Mittwoch, dem 16. September. Die Vorrunde der Conference League startet sogar noch deutlich später am 15. Oktober.

Dafür bekommen die Fans diese Woche auch am Donnerstag reichlich Champions-League-Fußball zu sehen: Neben den Bayern muss u.a. RB Leipzig an dem ungewöhnlichen Anstoßtag in Como (21 Uhr) ran.

Bayern und Leipzig sind übrigens nicht die ersten deutschen Mannschaften, die an einem Donnerstag in die Ligaphase des Henkelpott-Wettbewerbs starten: 2024 hatten die Sachsen schon mal einen Donnerstags-Auftakt (1:2 bei Atlético Madrid), Bayer Leverkusen (4:0 bei Feyenoord Rotterdam) ebenso. 2025 traf es Frankfurt (5:1 gegen Galatasaray Istanbul) und wieder Leverkusen (2:2 beim FC Kopenhagen).

Titel-Ansagen von Kompany und Eberl

Jetzt sind eben die Bayern zum ersten Mal an diesem ungewohnten Tag dran – und die wollen unabhängig vom Wochentag gleich den ersten Schritt in Richtung Henkelpott machen. Coach Kompany sagte schon Anfang August auf der Asien-Tour in Hongkong: „Unser Ziel ist der Gewinn der Champions League. Wir wollen die Champions League gewinnen, daran gibt es keinen Zweifel!“ Sportchef Eberl bekräftigte kürzlich im Interview mit SPORT BILD: „Wir wollen ins Finale (5. Juni 2027 im Estadio Metropolitano in Madrid; d. Red.) und es im besten Fall auch gewinnen. Dafür werden wir alles tun. Bayern München hat den Anspruch, alle möglichen Titel zu gewinnen.“

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