Charles III. in Nöten: Hier brauchte der König eine helfende Hand
Im royalen Alltag mögen es die britischen Royals zweckmäßig-elegant: Bei ihren täglichen Terminen setzen König Charles III., Prinzessin Kate und Co. deshalb auf schicke Outfits, in denen sich die Mitglieder des Königshauses unbeschwert bewegen können. Stehen jedoch besondere Anlässe wie Staatsempfänge auf der Agenda, werden die üppigeren Outfits aus dem Palast-Schrank geholt – König Charles III. tauschte dieser Tage seine Alltagsanzüge gegen eine opulente Montur mit Umhang aus schwerem Samt, Insignien, Federhut und Juwelen. König Charles III. in Nöten: Hier benötigte der Monarch eine helfende Hand In der schottischen Hauptstadt Edinburgh nahm der König gemeinsam mit Königin Camilla am traditionellen „Order of the Thistle“-Gottesdienst in der St. Giles’ Cathedral teil. Zum Festgottesdienst auf der Royal Mile fuhr das Königspaar standesgemäß in der Limousine vor, doch als es ans Aussteigen ging, bekam König Charles, der kürzlich über den Tod seiner Mutter Queen Elizabeth gesprochen hat, einige Probleme. Während Königin Camilla leichtfüßig dem Auto entstieg, hatte der Monarch Schwierigkeiten, sich und sein dunkelgrünes Samt-Outfit aus dem Wagen zu befördern. Dem 77-Jährigen blieb keine andere Wahl, als es einem aufmerksamen Pagen zu überlassen, den langen Umhang zu bändigen, um aus der Limousine steigen zu können. ANZEIGE ANZEIGE Glücklicherweise war das Malheur schnell vergessen und der König und die Königin konnten die festliche Andacht mit weiteren Mitgliedern der Königsfamilie feiern. So nahm etwa Prinz William an der Zeremonie teil. Der 44-jährige Thronfolger wurde lächelnd neben seinem Onkel Prinz Edward, dem Herzog von Edinburgh, gesichtet. Bei dem jährlichen Ereignis werden neue Ritter und Damen durch den Souverän in den altehrwürdigen Orden aufgenommen. König Charles III. zelebriert den „Order of the Thistle“ in Schottland Der Order of the Thistle gilt als bedeutendster Ritterorden des Landes. Er vereint 16 Ritter, die mit der höchsten Ehre Schottlands ausgezeichnet wurden. Die Mitgliedschaft würdigt schottische Männer und Frauen, die öffentliche Ämter bekleidet haben oder sich in besonderer Weise um das nationale Leben verdient gemacht haben. Der Souverän selbst nimmt die Aufnahme neuer Mitglieder in den Orden vor. Die Tradition dieser Ehrung reicht weit in die schottische Geschichte zurück und unterstreicht die enge Verbindung zwischen der Krone und dem nördlichen Königreich. König Charles III. verbringt den Sommer in Schottland Nach dem Gottesdienst stand ein kurzer Empfang auf dem Programm. Anschließend versammelten sich die Mitglieder der königlichen Familie zu einem Mittagessen im Palace of Holyroodhouse, der offiziellen Residenz des Monarchen in Schottland. Bereits am Vortag hatte König Charles III., der bei einem Termin in London mit der Hitze zu kämpfen hatte, die Royal Week offiziell eröffnet. Bei der traditionellen Ceremony of the Keys empfing er die Schlüssel der Stadt Edinburgh in den Gärten seiner schottischen Residenz. Lord Provost Robert Aldridge überreichte die Schlüssel auf einem roten Kissen. „Wir heißen Eure Majestät in der Hauptstadt Ihres alten und erblichen Königreichs Schottland willkommen“, erklärte er bei der Zeremonie. Der Monarch gab die Schlüssel traditionsgemäß zurück: „Ich bin vollkommen überzeugt, dass sie in keinen besseren Händen sein können als denen des Lord Provost.“ Eine Ehrengarde des 5. Bataillone des Royal Regiment of Scotland begleiteten die Zeremonie mit militärischen Ehren. Ein Experte warnt übrigens vor dem Besuch von Harry und Meghan: König Charles droht einen „schrecklichen Fehler“ zu begehen. Von loc/news.de/stg