Charles Spencer: König Charles war außer sich vor Wut über Trauer um Diana
Im Video oben: Rosenkrieg hinter den Palastmauern – die Tragik der Ehe von Charles und Diana.
Ihr Tod erschütterte die Welt: Als Prinzessin Diana (†36) 1997 bei einem Autounfall ums Leben kam, war die Trauer groß. Wochenlang gab es kaum ein anderes Thema, das die Menschen so bewegte – sehr zum Erstaunen (und offenbar großen Unmut) ihres Ex-Mannes, des heutigen Königs Charles (77). Dass der damalige Prinz von Wales außer sich vor Wut über die Anteilnahme und Aufmerksamkeit gewesen sein soll, behauptet zumindest nun Charles Spencer (62), der Bruder der verstorbenen Prinzessin.
Prinz von Wales soll Pflichtbewusstsein der Spencer-Familie infrage gestellt haben
In seinem neuen Buch „Swan Song: Diana, meine Schwester“, aus dem die „Daily Mail“ vorab zitiert, erzählt Charles Spencer von einem hitzigen Telefonat mit seinem Namensvetter, in dem es eigentlich um die Details der Beerdigung der Prinzessin ging. Zu dem emotionalen Telefonat soll es gekommen sein, nachdem feststand, dass die Söhne Charles' und Dianas, Prinz William (44) und Prinz Harry (42), die damals erst 15 beziehungsweise zwölf Jahre alt waren, am Trauerzug für ihre Mutter teilnehmen würden, ein Umstand, der wohl Charles Spencer gar nicht gefiel. Er war der Meinung, seine Schwester hätte dies nicht gewollt. Prinz Charles soll daraufhin das Pflichtbewusstsein der Spencer-Familie infrage gestellt haben.
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Heutiger König Charles soll wütend über Trauer um Prinzessin gewesen sein
Der Autor schreibt in dem Buch über das Gespräch mit dem aufgebrachten Prinzen: „Prinz Charles setzte seinen wütenden Redeschwall fort, ohne dass ich ihn unterbrach. Dann hielt er inne. Ich nahm an, die Pause signalisiere den Versuch, sich zu beherrschen, doch dann ließ er am Telefon all das heraus, was ich stets als seine aufgestaute Verachtung für Diana und sein Entsetzen darüber empfunden hatte, wie sehr ihr Tod die Welt erschüttert hatte. ,Keine Sorge', zischte er, ,wir werden sie noch früh genug vergessen'.“
„Aufgestaute Verachtung für Diana“
Charles Spencer glaubt, die Äußerungen, die der König vor fast 30 Jahren so wutentbrannt von sich gegeben habe, hätten „seine aufgestaute Verachtung für Diana und sein Entsetzen darüber, dass die Welt von ihrem Tod so überwältigt war“, widergespiegelt. Der Hof hat sich zu den Buch-Auszügen bisher nicht geäußert.