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Charles Spencer verteidigt die Queen für ihr Auftreten nach Dianas (†36) Tod

Unterhaltung

Dianas Bruder, Charles Spencer (62), nimmt die verstorbene Queen Elizabeth II. (†96) fast drei Jahrzehnte nach dem tödlichen Unfall der Prinzessin gegen Vorwürfe in Schutz. Wie das US-Magazin „Marie Claire“ berichtet, äußert sich der Graf in seinem neuen Buch „Swan Song: Diana, My Sister“ wohlwollend über das damalige Verhalten der Monarchin.

Die britische Öffentlichkeit hatte der Königin im Spätsommer 1997 vorgeworfen, zu spät und kalt auf die Tragödie reagiert zu haben.

Charles Spencer erklärt die Zurückhaltung der Queen

Der Verbleib der königlichen Familie auf Schloss Balmoral in Schottland stieß damals auf großes Unverständnis. Laut Spencer wollte die Großmutter ihren Enkeln William (44) und Harry (42), die einen „sehr, sehr kalten Krieg“ führen, lediglich privaten Raum zur Trauerbewältigung geben. Er beschreibt die im Fernsehen übertragene Ansprache der Queen als eine Rede, deren Ton „ernst und respektvoll“ war.

Ein weiterer Streitpunkt war damals die nicht halbmast geflaggte Fahne über dem Buckingham-Palast, was viele Menschen als Respektlosigkeit empfanden. Wie „Marie Claire“ unter Berufung auf das Buch „Elizabeth: An Intimate Portrait“ von Gyles Brandreth berichtet, entsprach das leere Banner jedoch schlicht dem historischen Protokoll, da die Queen nicht in London anwesend war. Die Kritik verletzte die Monarchin sehr, da sie darin ein Unverständnis für Traditionen sah. Schließlich lenkte sie ein und ließ die Union-Jack-Flagge auf halbmast setzen.

Charles Spencer: „Diana wäre stolz darauf gewesen“

Die Fernsehrede der Queen am Vorabend der Beisetzung bewertete der Bruder der Prinzessin im Nachhinein als vollen Erfolg. Nach seiner Einschätzung besänftigten die Worte die aufgebrachte britische Bevölkerung. Charles Spencer, der jetzt Marmelade verkaufen will, zeigt sich überzeugt von der Wirkung des Auftritts.

„Ich wusste, dass Diana stolz darauf gewesen wäre, von der Queen so großzügig gelobt zu werden“, so Charles Spencer, dessen Ehefrau sich zum Buch-Eklat äußerte, in seinen Memoiren.

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