Charlotte Engelhardt verrät, warum sie wieder ihren Mädchennamen trägt
Charlotte Engelhardt (47) kehrt für „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet”, die am Dienstag (30. Juni) auf RTL+ startet, zu ihrem Mädchennamen zurück. Für Engelhardt bedeutet der berufliche Neustart laut eigener Aussage auch eine persönliche Neuorientierung. Charlotte Engelhardt moderiert mit Calvin Kleinen In der neuen Realityshow werden in Doppelfolgen über fünf Wochen acht Männer nach Teneriffa gelockt. Sie glauben zunächst, an „Bro Island” teilzunehmen. Dann stellt sich heraus: Auch ihre Partnerinnen sind vor Ort und wollen testen, wie loyal und beziehungsfähig ihre Männer wirklich sind. Zu sehen sind die Paare Alenssia und Santino, Angelika und Mirko, Natalia und Tyron, Alessandra und Antonio, Nasrin und Josh, Jeje und Teezy, Michelle und Maki sowie Larissa und Josua. Durch die Show führen Calvin Kleinen (34), der damit seine erste Moderation übernimmt, und Charlotte Engelhardt. Für Engelhardt ist das Projekt auch persönlich wichtig. Vier Jahre nach der Scheidung von Ex-Mann Paul Würdig (45), der als Sido bekannt ist, tritt sie wieder unter ihrem Mädchennamen auf. Im Gespräch erklärt sie, warum sie diesen Schritt bewusst gewählt hat, was sie an der Show überrascht hat und welchen Rat sie ihrem Co-Moderator mitgegeben hat. Geheimhaltung fällt Engelhardt nach eigenen Worten schwer Lange gab es nur wenige Informationen zu dem neuen Format. Dass sie darüber so lange nicht sprechen durfte, sei für Charlotte Engelhardt alles andere als leicht gewesen. „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet” habe sie von Beginn an begeistert, sagt sie im Interview. Gerade deshalb sei es schwer gewesen, mit Details zurückzuhalten. Gleichzeitig sei ihr klar gewesen, dass die Produktion auf diese Geheimhaltung angewiesen war, auch weil „Bro Island” zunächst glaubwürdig vorbereitet werden musste. ANZEIGE ANZEIGE Besonders intensiv erlebt sie nach eigenen Angaben den Augenblick, in dem die acht Männer erkennen, dass sie nicht in der erwarteten Show gelandet sind. Engelhardt schildert, dass die Stimmung in diesem Moment sehr aufgeladen gewesen sei. Die Kandidaten hätten sich überrumpelt gefühlt, weil sich die Situation schlagartig änderte und sie plötzlich mit ihren Partnerinnen konfrontiert wurden. Sie beschreibt den Moment als emotional und hart für alle Beteiligten. Mehr als nur Reality-Konflikte Nach Darstellung der Moderatorin bleibt die Sendung nicht bei Konfrontationen und klassischem Reality-Streit stehen. Sie verweist auf Szenen, in denen die Männer untereinander über Kindheit und Vergangenheit sprechen. Diese Gespräche hätten sie stark bewegt. Auch in den direkten Gesprächen mit einzelnen Kandidaten seien Situationen entstanden, in denen sie selbst kurz innehalten musste. Ob die Teilnahme am Ende tatsächlich etwas verändert, will Engelhardt nicht vorschnell bewerten. Sie hält es aber für möglich, dass zumindest einige der Männer während der Dreharbeiten verstanden haben, worum es ihren Partnerinnen geht. Anfangs hätten manche die Sache womöglich noch als bloßes TV-Experiment gesehen. Im Verlauf sei aber offenbar deutlicher geworden, dass es um reale Probleme in den Beziehungen geht. Entscheidend wäre aus ihrer Sicht, ob mögliche Veränderungen auch über die Show hinaus Bestand haben. Was Engelhardt als Warnsignal in Beziehungen sieht Gefragt nach einem „schlechten Freund”, nennt Engelhardt vor allem Verhaltensmuster, die mit Unehrlichkeit und Abwertung zu tun haben. Für sie beginnt ein Warnsignal dort, wo jemand nicht bei der Wahrheit bleibt, sich in Widersprüche verstrickt oder die Partnerin kleinmacht. Dabei müsse es nicht einmal um Untreue gehen. Sie betont, dass problematisches Verhalten oft auf anderer, eher mentaler Ebene sichtbar werde. Auch auf den Umgang mit Problemen in der eigenen Beziehung geht sie ein. Nicht jede Eigenheit des Partners müsse verändert werden, sagt sie sinngemäß. Zugleich habe sie gelernt, keine Verantwortung für das Verhalten des anderen zu übernehmen. Gerade in früheren Beziehungen habe sie das nach eigener Aussage anders gehandhabt. Heute sehe sie darin keinen hilfreichen Weg mehr – weder für sie selbst noch für den Partner oder die Beziehung insgesamt. Rückkehr zum Namen Engelhardt und Tipps für Calvin Kleinen Mit der neuen Show verbindet Engelhardt auch eine persönliche Neuorientierung. Sie habe lange darüber nachgedacht, wieder ihren Mädchennamen zu verwenden. Der Name Engelhardt passe für sie zu diesem beruflichen Neustart, erklärt sie. Zugleich betont sie, dass die frühere Ehe damit für sie nicht infrage gestellt werde. Auch über ihren Moderationspartner Calvin Kleinen spricht sie. Für ihn ist „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet” das Debüt in dieser Rolle. Engelhardt rät ihm nach eigenen Worten, sich nicht zu eng an vorgegebene Texte zu binden. Wichtiger sei, dass er den Ablauf und die Challenges verstehe und dann in seinem eigenen Stil erkläre. Gerade seine unverstellte Art sei schließlich das, was das Publikum an ihm möge. Dass ihm zusätzlich eine Stylistin zur Seite gestellt wurde, bewertet sie positiv. Von (ae/spot) Das Original zu diesem Beitrag "Charlotte Engelhardt über Namensänderung: "Lange darüber nachgedacht"" stammt von spot on news.