DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,54 % 63.019,78 Pkt 03:30:01 Gold -0,95 % 4.013,30 USD 03:34:47 Silber -3,75 % 51,45 USD 03:35:01 Brent -2,51 % 112,42 USD 03:35:03 WTI +0,74 % 103,54 USD 03:35:05 Bitcoin -0,57 % 77.347,60 USD 03:44:58 EUR/USD +0,40 % 1,12010 USD 03:44:43 EUR/GBP -0,12 % 0,83590 GBP 03:45:04 EUR/CHF -0,45 % 0,91940 CHF 03:45:05 EUR/JPY +0,13 % 176,299 JPY 03:45:05

ChatGPT: Gratis-Tool zeigt dein erschreckend genaues KI-Profil

Technologie

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Millionen Menschen plaudern täglich mit Künstlicher Intelligenz über Job, Finanzen, Beziehungen oder private Sorgen. Doch was bleibt davon hängen? Ein Gratis-Tool zeigt jetzt, wie viel ChatGPT und andere KI-Dienste tatsächlich über ihre Nutzer wissen. Das Ergebnis kann erschrecken: Aus vielen kleinen Unterhaltungen entsteht ein überraschend genaues Persönlichkeitsprofil.

Jeder KI-Chat hinterlässt Spuren

Künstliche Intelligenz ist für viele Menschen längst Alltag. Laut Bitkom nutzt rund ein Drittel der Deutschen mindestens einmal pro Woche KI-Dienste, 15 Prozent sogar täglich. Marktführer ist ChatGPT vor Gemini und Copilot . Mit jeder Nutzung landen jedoch persönliche Informationen auf den Servern der Anbieter. Genau hier setzt das kostenlose Online-Tool „ AI Paper Trail “ des Schweizer Unternehmens Proton an. Wie das IT-Portal BASICThinking meldet , soll es sichtbar machen, welche Datenspuren Nutzer im Laufe der Zeit hinterlassen haben. Denn nicht nur offensichtliche Angaben verraten etwas über eine Person. Auch viele kleine Eingaben können Rückschlüsse auf Beruf, Interessen oder Gewohnheiten ermöglichen.

Das verrät ChatGPT über dich

Der Dienst unterstützt derzeit ChatGPT und Claude . Nutzer exportieren ihre gespeicherten Chat-Daten und laden sie anschließend hoch. Danach erstellt das Tool einen Bericht über die persönliche Datenspur.

Dabei wird unter anderem analysiert, wie leicht sich eine Person profilieren lässt, welche Informationen über Lebensumstände und Interessen aus den Chats hervorgehen und welchen Wert diese Daten für KI-Anbieter haben könnten. Besonders brisant: Nicht einzelne Nachrichten liefern die meisten Erkenntnisse, sondern die Summe vieler Gespräche über Wochen oder Monate.

Augenöffner für Millionen Nutzer

Nach Angaben von Proton zeigt der Selbsttest, wie schnell Menschen für KI-Systeme zum „offenen Buch“ werden können. Selbst wer keine Kontodaten, Adressen oder Klarnamen preisgibt, hinterlässt oft genügend Hinweise auf Persönlichkeit, Vorlieben und Alltag. Deshalb empfiehlt Proton, persönliche Informationen möglichst sparsam zu teilen und die Datenschutz-Einstellungen der genutzten Dienste regelmäßig zu prüfen. Wo möglich, sollten Chat-Verläufe sowie die Nutzung der Daten für das KI-Training deaktiviert werden.

Zwar betreibt Proton selbst einen KI-Assistenten und verfolgt damit eigene Interessen. Dennoch macht „AI Paper Trail“ ein Problem sichtbar, das viele Nutzer unterschätzen: Nicht ein einzelner Chat verrät viel über uns, sondern die Summe aller Gespräche. Und die kann erschreckend aussagekräftig sein.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren