ChatGPT: Kleidung virtuell anprobieren und Outfits planen
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OpenAI hat ChatGPT um eine neue Shopping-Funktion erweitert. Nutzer können ein Foto von sich hochladen und die KI zeigt anschließend, wie bestimmte Kleidungsstücke oder Accessoires am eigenen Körper aussehen könnten. Dabei reicht entweder ein Produkt aus den Shopping-Ergebnissen von ChatGPT oder sogar ein Screenshot von einer beliebigen Website. Die KI erstellt daraus in wenigen Sekunden ein neues Bild.
Google, Amazon und Zalando machen es schon vor
So spektakulär die neue Funktion klingt: Die Idee selbst ist nicht neu. Google bietet bereits seit 2025 virtuelle Anproben für Shopping-Ergebnisse an. Auch Amazon setzt seit Jahren auf digitale Anproben und ließ Kunden schon Schuhe oder Brillen virtuell testen.
Selbst Zalando arbeitet seit Langem an digitalen Umkleidekabinen. Dort erstellen Kunden virtuelle Avatare, um zu sehen, wie Kleidung am eigenen Körper sitzen könnte. Der entscheidende Unterschied: ChatGPT vereint Produktsuche, Stilberatung, Outfit-Planung und Anprobe erstmals direkt in einem KI-Chat. OpenAI greift damit gleich mehrere Konkurrenten auf einmal an.
Die KI kann sich auch irren
Und ganz ohne Haken ist die Technik auch nicht. OpenAI weist ausdrücklich darauf hin, dass die erzeugten Bilder nur Simulationen sind. Ob ein Kleidungsstück später tatsächlich passt oder genauso aussieht, kann die KI nicht garantieren.
Hinzu kommt das Thema Datenschutz. Die hochgeladenen Fotos können für das Training der KI verwendet werden, sofern Nutzer dem nicht widersprechen. Und während KI das Online-Shopping bequemer machen soll, nutzen Kriminelle die Technologie ebenfalls für Angriffe auf Online-Shops. Sicherheitsexperten raten deshalb weiterhin dazu, beim Bezahlen auf sichere Methoden zu setzen und persönliche Daten nicht leichtfertig preiszugeben.