ChatGPT: OpenAI schafft Text-Limit für Gratis-Nutzer ab
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Das ist ein echter Paukenschlag für Millionen Nutzer: OpenAI macht seinen KI-Chatbot ChatGPT deutlich großzügiger – und vor allem für Gratis-Nutzer attraktiver. Wer den kostenlosen Tarif nutzt, kann schon bald unbegrenzt viele Text-Nachrichten verschicken und bekommt außerdem neue Funktionen spendiert. Keine Text-Sperre mehr für Gratis-Nutzer Bisher war für Nutzer des kostenlosen ChatGPT-Abos nach einer bestimmten Zahl an Anfragen oft Schluss. Wer das Limit erreichte, musste stundenlang warten oder wurde auf ein älteres, schwächeres KI-Modell zurückgestuft. Damit soll jetzt Schluss sein: OpenAI hebt die Begrenzung für reine Text-Chats in den kommenden Tagen vollständig auf. Außerdem erhalten Kostenlos-Nutzer sowie Kunden des Go-Tarifs das neue KI-Modell GPT-5.6 Luna. Neu ist auch ein „Think“-Button: Damit kann die KI bei schwierigen Fragen länger nachdenken und soll dadurch bessere Antworten liefern. Grenzen bleiben allerdings bei Bilderstellung, Datei-Uploads und weiteren Zusatzfunktionen bestehen. Mehr Leistung für zahlende Kunden Auch Plus- und Pro-Abonnenten profitieren von den Neuerungen. Sie erhalten Zugriff auf GPT-5.6 Sol, das laut OpenAI präzisere Antworten liefern und sich besser an einfache oder besonders komplexe Aufgaben anpassen soll. Neu ist außerdem ein Regler für die Denkzeit der KI. Nutzer können selbst entscheiden, ob ChatGPT möglichst schnell antworten oder sich für komplizierte Aufgaben wie Programmierung, wissenschaftliche Recherchen oder umfangreiche Analysen mehr Zeit nehmen soll. Damit will OpenAI die Bedienung vereinfachen und den bisherigen Wechsel zwischen verschiedenen Modi überflüssig machen. Weniger Fehler, mehr Schutz für Jugendliche Nach Angaben von OpenAI soll die neue KI deutlich zuverlässiger arbeiten. Interne Tests zeigten: GPT-5.6 Luna produziert rund 62 Prozent weniger sachliche Fehler als sein Vorgänger, GPT-5.6 Sol sogar 68 Prozent. Besonders bei sensiblen Themen wie Medizin, Finanzen oder Recht sollen die Antworten genauer sein und besser mit Zahlen, Quellen und Annahmen umgehen. Trotzdem rät OpenAI weiterhin dazu, KI-Antworten kritisch zu überprüfen. Gleichzeitig verschärft das Unternehmen den Jugendschutz: Nutzer unter 18 Jahren sollen künftig besser vor problematischen Inhalten wie romantischen Rollenspielen oder gefährlichen Challenges geschützt werden.