DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Chef Oliver Blume sieht »intelligentere Lösungen« als Werksschließungen

Wirtschaft

Im Ringen um die Zukunft Zehntausender Arbeitsplätze bei Volkswagen will Konzernchef Oliver Blume nach eigenen Angaben Fabrikschließungen vermeiden. »Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen«, sagte Blume der »Bild am Sonntag« laut Vorabmeldung. Als gefährdet gelten die ‌Werke in Zwickau und Emden, das Audi-Werk in Neckarsulm und das Nutzfahrzeug-Werk in Hannover. Einsparungen an deutschen Produktionsstandorten zeigen laut Blume bereits Wirkung: »Unsere Fabrikkosten in Deutschland konnten wir allein im vergangenen Jahr um durchschnittlich 20 Prozent verbessern. Ein starker Fortschritt.« Das Unternehmen müsse weiter Kosten senken. Positiv äußerte sich Blume über die neue Elektroflotte: »Von unserer neuen Einstiegsfamilie um ⁠den ID.⁠ Polo haben wir über 50.000 Autos in den ersten vier Wochen verkauft. Wir sind klarer Marktführer in Europa – bei Verbrennern und vollelektrischen Fahrzeugen.« Blume hatte bereits angekündigt, die Produktionskapazität bis 2030 um eine Million auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr zu senken. Die Zahl der Modelle soll bis ‌2035 halbiert werden, um kostengünstiger und effizienter produzieren zu können. Die Marken sollen sich weniger überlappen – Modelle von VW, Skoda und ‌Seat etwa machen sich gegenseitig Konkurrenz. In den Werken in ‌Zwickau, Emden, Neckarsulm und Hannover arbeiten 40.000 Menschen. VW ‌überlegt nach früheren Angaben, dort Rüstungsfirmen anzusiedeln oder eigene, in China entwickelte Modelle zu bauen. Zudem sollen bis 2030 von weltweit 21.000 Management-Posten 5000 gestrichen ⁠werden. Wie viele der mehr als 650.000 Arbeitsplätze weltweit wegfallen könnten, ließ der Vorstand offen. Mehr zum Thema: Oliver Blume will Volkswagen mit einem drastischen Plan sanieren: In fünf Jahren soll in zwei großen VW-Fabriken das letzte Auto vom Band rollen. Doch die Stimmung im Unternehmen ist schon jetzt im Keller.

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