Chefin verspricht: Kein Ferien
Die Flughafenbetreiber haben aufgerüstet. Weitgehend stressfreie Abläufe verspricht Airport-Chefin Aletta von Massenbach. Trotz 3,7 Millionen Passagieren in den sechs Ferienwochen – so viele wie im Vorjahr. Viele Sicherheitskontrollen sind jetzt mit modernen CT-Scannern ausgestattet. Der Vorteil: Flüssigkeiten und elektronische Geräte können im Handgepäck bleiben. Das spart Zeit und Geld. Für Familien mit Kindern bis 5 Jahren gibt es eine Extra-Sicherheitsschleuse im Terminal 1. Parkplätze kann man vorab buchen – keine nervige Suche mehr. Knapp zwei Dutzend Airlines bieten zudem Selbst-Service-Automaten für die Gepäckaufgabe an: keine Schlange mehr am Check-in-Schalter. 400.000 fliegen zum Ferienstart Zum Ferienstart von Mittwoch, 8. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2026, erwartet der Flughafen rund 400.000 Fluggäste. Die verkehrsreichsten Tage werden der 10. Juli sowie zum Ferienende der 21. und 23. August – mit jeweils rund 90.000 Reisenden. Passagiere müssen sich auf steigende Ticketpreise einstellen – Folge der gestiegenen Kerosinpreise wegen des Nahost-Konflikts. Zwar gebe es genug Kerosin in Europa, sagte die Flughafenchefin. Doch die Beschaffung sei deutlich teurer geworden. Flugbenzin macht ein knappes Drittel des Ticketpreises aus. Der BER kann reibungslose Abläufe während der Sommerferien gut gebrauchen, sagte von Massenbach. Denn das erste Halbjahr war voller böser Überraschungen. Wegen des langen, kalten Winters mit Eisregentagen mussten die Fluggesellschaften im Januar und Februar rund 1.100 Flüge streichen. Winter und Krieg sorgten für Chaos