DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:00:00 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,63 % 3.884,90 USD 21:59:59 Silber -5,86 % 49,14 USD 21:59:59 Brent -2,22 % 112,33 USD 21:59:57 WTI +0,93 % 102,95 USD 21:59:59 Bitcoin -0,26 % 77.000,77 USD 04:55:10 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Chemiebranche: BASF will laut Berichten Evonik übernehmen - Aktienkurse steigen stark

Wirtschaft

Der Chemieriese BASF hat den Konkurrenten Evonik ins Visier genommen. Zwischen den beiden Konzernen gebe es Kontakte, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Die „Financial Times“ hatte zuvor berichtet, BASF arbeite an einer Übernahme Evoniks.

Die erneuten Übernahmespekulationen haben die Aktien von Evonik am Freitagmittag ordentlich in Schwung gebracht. Mit elf Prozent Plus auf knapp über 20 Euro erklommen sie das höchste Niveau seit Mai 2025. Aktien von BASF als Kaufinteressent korrigierten um mehr als drei Prozent an ihre 100-Tage-Linie.

Die Ludwigshafener wollen mit einer Übernahme von Evonik ihren globalen Fußabdruck und ihr Portfolio vertiefen, um im schwierigen Branchenumfeld besser zu bestehen, meldete die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Bei BASF hieß es dazu nur: „Grundsätzlich kommentieren wir keine Marktgerüchte oder Spekulationen.“ Auch Evonik wollte die Berichte nicht kommentieren.

Ankeraktionär von Evonik ist die Essener RAG-Stiftung, die rund 43 Prozent der Anteile hält. Sie will aber ihre Abhängigkeit von der Chemieindustrie verringern und den Anteil perspektivisch auf 25,1 Prozent abschmelzen.

Evonik teilte am Dienstag mit, das Unternehmen werde angesichts der Branchenkrise seinen Umbau auch unter Interimschef Claus Rettig fortsetzen. „Wir werden diese Polykrise nutzen, um alte Strukturen zu ändern und uns besser aufzustellen“, sagte Rettig nach einer Strategieklausur von Vorstand und Aufsichtsrat. Der Essener Konzern hatte bereits im Juni angekündigt, bis Ende 2029 rund 3200 Arbeitsplätze zu streichen, 2150 davon in Deutschland.

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