DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

China: Chinas Wirtschaft wächst langsamer als erwartet

Wirtschaft

Chinas Wirtschaft ist im zweiten Quartal langsamer gewachsen als erwartet. Wie das nationale Statistikamt in Peking mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt von April bis Juni um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das war das schwächste Quartalswachstum seit Ende 2022. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 4,5 Prozent gerechnet. Der von der chinesischen Führung vorgegebene Zielwert liegt zwischen 4,5 und 5,0 Prozent. Im ersten Quartal hatte das Plus noch 5,0 Prozent betragen. Im gesamten ersten Halbjahr wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt um 4,7 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025. Chinas Statistiker zeigten sich trotz der Zahlen optimistisch. Der Rückgang des Wachstums sei auf »äußere Faktoren« zurückzuführen, sagte Mao Shengyong, Vizekommissar des Statistikamtes. Er nannte unter anderem die Lage im Nahen Osten sowie ein langsameres Wachstum der Weltwirtschaft als Gründe. In China sei besonders die Petrochemie-Branche betroffen, alle anderen Sektoren hätten sich normal entwickelt. Starke Zahlen im Ausland, schwache Zahlen im Inland Die Zahlen zeichnen das Bild einer zweigeteilten Wirtschaft: Einerseits entwickeln sich Industrie und Außenhandel weiterhin vergleichsweise stark. Vor allem die internationale Nachfrage nach Halbleitern, Computertechnik und Autos stützt die chinesischen Hersteller. Im Juni stiegen die Exporte dementsprechend deutlich an. Nach Angaben der Zollbehörde legten sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 27 Prozent zu. Andererseits führt die starke Auslandsnachfrage bislang nicht zu einer breiten Erholung im Inland: Konsum, Investitionen und Immobilienmarkt schwächeln. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im gesamten ersten Halbjahr lediglich um 1,3 Prozent, die gesamten Anlageinvestitionen gingen von Januar bis Juni um 5,7 Prozent zurück. Die Investitionen in den Immobiliensektor brachen im ersten Halbjahr gar um 18 Prozent ein, der Wert der verkauften Neubauimmobilien sank um 13,6 Prozent. Aufgrund dieser Zahlen bemüht sich die chinesische Regierung, die Kluft zwischen dem KI-gestützten ‌Export und der ​schwachen Nachfrage der privaten Haushalte sowie den ⁠geringen ​Investitionen der Unternehmen zu ‌schließen.

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