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VW-Aktie stürzt ab: Volkswagen senkt Prognose wegen China-Krise

Wirtschaft

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Frankfurt – Volkswagen kappt seine Prognose für das laufende Jahr wegen Absatzproblemen in China. Die Aktien gaben im späten Freitagshandel um 6,4 Prozent nach und waren damit der größte Verlierer im Dax. Zeitweise lag das Minus sogar bei 7,5 Prozent.

Der Grund: VW rechnet 2026 mit deutlich weniger Gewinn als bisher. Von 100 Euro Umsatz sollten bislang vier bis 5,50 Euro als Gewinn aus dem laufenden Geschäft übrig bleiben. Jetzt erwartet der Konzern höchstens einen Euro. Auch beim Umsatz rechnet VW mit weniger. Volkswagen rechnet für dieses Jahr mit rund 315 Milliarden Euro. Das wären etwa sieben Milliarden Euro weniger als im Vorjahr.

Elektroautos bringen VW weniger Gewinn

Besonders groß sind die Probleme in China. Der für VW wichtige Automarkt ist stark eingebrochen. Bis August wurden dort mehr als ein Fünftel weniger Autos verkauft. Volkswagen trifft das besonders hart. Der Konzern verkauft in China weniger Autos und kämpft gleichzeitig mit starker Konkurrenz bei Elektroautos. Vor allem chinesische Hersteller haben dort bei E-Autos stark aufgeholt.

Auch in Europa verkauft VW inzwischen mehr Elektroautos . Das hilft dem Absatz, bringt dem Konzern aber weniger Gewinn als der Verkauf von Benzinern und Dieseln. Ein wichtiger Grund sind die hohen Kosten für die Batterien.

Wie angespannt die Lage in der deutschen Autoindustrie ist, zeigt auch ein Brandbrief der Ministerpräsidenten von Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Sie fordern von Bundesregierung und EU unter anderem niedrigere Energie- und Arbeitskosten sowie mehr Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China .

Zehn Milliarden Euro Belastungen

Dazu kommen hohe Sonderkosten. Insgesamt rechnet Volkswagen 2026 mit Belastungen von rund zehn Milliarden Euro. Allein die Abschreibung auf Porsche schlägt mit rund sechs Milliarden Euro zu Buche. Hintergrund ist eine Abschreibung auf den Wert der Sportwagentochter.

Weitere Milliarden kosten der Umbau des Konzerns, der Abbau von rund 100.000 Stellen und der geplante Verkauf des Werks in Osnabrück.

Auch Porsche SE senkt Prognose

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