DAX +0,98 % 26.396,95 Pkt 14:02:41 MDAX -0,02 % 32.423,28 Pkt 14:02:41 Euro Stoxx 50 +0,51 % 6.556,91 Pkt 14:02:30 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold -0,13 % 4.394,10 USD 14:07:36 Silber +1,24 % 64,29 USD 14:07:39 Brent +1,68 % 84,95 USD 14:07:22 WTI +1,65 % 79,47 USD 14:07:38 Bitcoin +0,31 % 65.042,81 USD 14:17:35 EUR/USD +0,25 % 1,15540 USD 14:17:24 EUR/GBP -0,09 % 0,85570 GBP 14:17:40 EUR/CHF -0,23 % 0,93400 CHF 14:17:41 EUR/JPY +0,42 % 183,308 JPY 14:17:41

China: Taifun "Dolphin" über Ostchina - Evakuierungen und Flugausfälle

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 10.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Flugausfälle und Evakuierungen Behörden in Ostchina bringen eine Million Menschen wegen Taifun in Sicherheit Ein Taifun bringt dem dicht besiedelten Osten Chinas heftige Regenfälle und Überschwemmungen. Weit über 1000 Flugverbindungen wurden gestrichen, mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. 10.08.2026, 11.09 Uhr Der Taifun »Dolphin« ist nahe Yuhuan im dicht besiedelten Osten Chinas auf Land getroffen. Dabei erreichte er laut Angaben des Nationalen Meteorologischen Zentrums eine Geschwindigkeit von mehr als 150 Kilometern pro Stunde. Am frühen Sonntagabend (Ortszeit) hatte sich das Zentrum des Wirbelsturms bei höchster Warnstufe über die Küstenregion der Provinz Zhejiang bewegt. Der Wetterdienst warnte vor »außergewöhnlich« starken Regenfällen im Zentrum und im Osten der Provinz, die Behörden gaben eine Sturzflutwarnung heraus. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Zwar wurde der Wirbelsturm am Montag auf die niedrigste Kategorie herabgestuft. Die Meteorologen warnten jedoch vor örtlich andauernden starken Niederschlägen. »Dolphin« soll in den kommenden ‌Tagen weiter ins Landesinnere in die zentralen Provinzen Hubei ‌und Henan ziehen. Flugausfälle und Evakuierungen In der nördlich von Zhejiang gelegenen Metropole Shanghai wurden an den beiden großen Passagierflughäfen am Sonntag fast 1400 Flugverbindungen gestrichen, wie der staatliche Sender CCTV berichtete. In Zhejiang wurden am Flughafen von Hangzhou 270 Verbindungen annulliert. Im Inselstaat Taiwan fielen mehr als 180 Flüge und Dutzende Fährverbindungen aus. Auch Zugverbindungen wurden ausgesetzt. In Shanghai wurden bis Sonntagabend 215.600 Menschen aus als gefährdet eingestuften Gebieten gebracht. Noch brenzliger war die Situation in Wenzhou, eine Küstenstadt in der Provinz Zhejiang: Hier mussten laut Medienberichten mehr als 900.000 Menschen ihre Häuser verlassen . Man habe über 1500 Notunterkünfte eingerichtet, teilten die Behörden mit. Im benachbarten Fujian wurden fast 99.000 Menschen aus Hochrisikogebieten evakuiert, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Kniehohes Wasser in Shanghai, Warnung für Peking In Vororten von Shanghai standen viele Straßen unter Wasser. Auf Videos in den sozialen Medien war zu sehen, wie Menschen durch kniehohes, trübes Wasser wateten. Auch in ⁠Peking ⁠wird inzwischen vor schweren Regenfällen gewarnt. Die Behörden bereiteten sich darauf vor, am Dienstag Maßnahmen zum Hochwasserschutz zu ergreifen. »Dolphin« ist bisher der stärkste ‌Taifun in China in diesem Jahr. Er weise eine dreimal längere ‌Lebensdauer auf als ein gewöhnlicher Taifun und habe ein riesiges Wolkensystem mit sich gebracht, berichtete der Sender CCTV. Die Auswirkungen waren bis nach Hongkong im Süden Chinas zu spüren: Dort meldete die Wetterbehörde eine Rekordtemperatur von fast 37 Grad Celsius – eine Folge von warmen Luftmassen, die »Dolphin« in Richtung der Millionenmetropole drückte. Extremwetter als Folge des menschengemachten Klimawandels Zuvor hatte »Dolphin« in Japan gewütet. Dort wurde laut Behörden unter anderem ein mehr als 100 Jahre alter Mann verletzt, als er infolge starken Windes stürzte und mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug. Mehr als 5000 Haushalte waren nach Angaben des örtlichen Energieversorgers in der Präfektur Okinawa ohne Strom. »Dolphin« dürfte sich laut Meteorologen nun in nordwestlicher Richtung über Ostchina weiterbewegen und dabei an Stärke verlieren. Bis Montagnachmittag werden in der Provinz Zhejiang, in Shanghai sowie in Teilen der Provinzen Fujian, Anhui und Jiangsu starke Niederschläge erwartet. Erst vor zwei Wochen war Taifun »Noul« mit starkem Wind und heftigen Regenfällen über einen Teil Südchinas hinweggezogen. Bevor »Noul« in China auf Land traf, war er über die Philippinen hinweggezogen, drei Menschen kamen ums Leben. Wissenschaftlern zufolge führt der menschengemachte Klimawandel zu häufigeren, längeren und stärkeren Extremwetterereignissen. ala/Reuters

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