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Chinesischer Techkonzern: Alibaba kündigt milliardenschwere KI-Offensive an

Technologie

Der chinesische ​Techkonzern Alibaba will neue Aktien in Milliardenhöhe ausgeben. Wie der ​Konzern mitteilte, ⁠sollen durch den ​Verkauf neuer Anteilscheine an der Börse in ‌Hongkong ⁠insgesamt 80 ​Milliarden Hongkong-Dollar (rund 8,73 Milliarden Euro) eingenommen werden. Die Einnahmen aus dem Aktienverkauf will Alibaba nach eigenen ​Angaben vollständig in den Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) stecken. Dazu gehöre auch der Ausbau und ⁠die ​Verbesserung der dafür ‌notwendigen Infrastruktur wie etwa von Rechenzentren.

Dem ​Unternehmen zufolge handelt es sich um die größte Kapitalerhöhung eines bereits an der Börse gelisteten Unternehmens in Hongkong überhaupt. Zudem ist es die ⁠weltweit drittgrößte ​Transaktion dieser Art in diesem ‌Jahr, nach ähnlichen ‌Schritten der US-Technologiekonzerne Alphabet und ​Intel. Die Ankündigung von Alibaba fällt in eine Zeit des globalen Wettrüstens von China und den USA um die mächtigsten Technologien der Gegenwart.

Chinesische Modelle lösen Schockmomente aus

Beide Staaten gelten als führend im Bereich der künstlichen Intelligenz und überziehen sich immer wieder mit gegenseitigen Sanktionen. Zuletzt sind mehrere chinesische frei verfügbare KI-Modelle, wie von Alibaba oder Kimi K3 des chinesischen KI-Start-ups Moonshot AI, veröffentlicht worden, die an die Leistung US-amerikanischer Modelle heranreichen sollen.

In den USA waren daraufhin Forderungen laut geworden, die offenen ausländischen Modelle strenger zu regulieren. Eine zwischen der US-Regierung und den KI-Unternehmen getroffene geheime Rahmenvereinbarung soll zunächst aber nur geschlossene Modelle betreffen. Zuvor hatten mehrere US-Unternehmen eine entsprechende Regulierung abgelehnt, darunter Microsoft und Nvidia, letzteres entwickelt ebenfalls, ähnlich wie die US-Konzerne Google und Meta, offene KI-Modelle.

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