DAX +0,91 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +1,38 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 0,00 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold -0,55 % 4.016,30 USD 08:53:34 Silber -2,08 % 52,98 USD 08:53:37 Brent -4,05 % 111,12 USD 08:53:23 WTI +0,49 % 102,26 USD 08:53:38 Bitcoin -0,30 % 79.768,96 USD 09:03:35 EUR/USD -0,51 % 1,11610 USD 09:02:45 EUR/GBP -0,13 % 0,83740 GBP 09:03:39 EUR/CHF -0,04 % 0,92370 CHF 09:03:39 EUR/JPY +0,10 % 176,089 JPY 09:03:40

Chip- und KI-Aktien in Asien stürzen ab - Anleger warten auf US-Bilanzen

Technologie

Nikkei und Kospi: Chip- und KI-Aktien in Asien verlieren deutlich

In Asien fielen die Aktienmärkte in Japan und Südkorea am Dienstag stark. Auslöser waren Kursverluste von Halbleiteraktien in den USA und Sorgen über eine steigende US-Inflation.

Passanten vor einer Anzeigetafel mit dem Nikkei-Kurs: Einbruch am Montag. Foto: Bloomberg

Tokio. Die wichtigsten Aktienindizes in Japan und Südkorea haben im frühen Dienstagshandel teils deutlich nachgegeben. Sorgen um amerikanische KI- und Chipwerte und das hohe Preisniveau in den USA sorgten auch in Asien für einen breiten Ausverkauf der Tech-Werte.

Südkoreas Kospi, der von den Chipherstellern Samsung Electronics und SK Hynix dominiert wird, verlor im Vormittagshandel zwischenzeitlich mehr als sechs Prozent an Wert.

Japans Nikkei-225-Index, der ebenfalls viele Technologiekonzerne umfasst, sank bis zur Mittagspause um 2,5 Prozent auf 67.292 Punkte.

Der breiter gefasste Topix ging um 0,5 Prozent auf 4085 Punkte zurück.

In Südkorea vollzog sich der Kurssturz so schnell, dass die Börse um 9.48 Uhr Ortszeit einen „Sell-Side-Sidecar“ auslöste. Dabei werden programmgesteuerte Verkaufsaufträge für fünf Minuten ausgesetzt. Die Regel greift, wenn der Kospi-200-Future mindestens eine Minute fünf Prozent oder mehr im Minus liegt.

Anders als bei einem „Circuit-Breaker“, der den gesamten Handel unterbricht, läuft der reguläre Aktienhandel dabei weiter. Die Maßnahme soll verhindern, dass automatisierte Verkäufe den Abwärtstrend beschleunigen. Zugleich verschafft sie Anlegern eine kurze Atempause, um die Lage neu zu bewerten.

Andere asiatische Märkte reagierten überwiegend schwächer. Taiwans Leitindex Taiex gab zwischenzeitlich mehr als zwei Prozent nach, Hongkongs Hang-Seng-Index und der Shanghai-Composite-Index jeweils rund ein Prozent. Singapurs Straits-Times-Index lag hingegen leicht im Plus.

Reaktion in der KI-Lieferkette

Besonders stark fielen die Ausschläge in Japan und Südkorea aus, weil dort wichtige Zulieferer der gesamten KI-Lieferkette sitzen. Entsprechend empfindlich reagieren beide Märkte auf Bewegungen amerikanischer Technologiewerte.

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