Chris Norman klagt über harten Tour-Alltag: „Einfach Lebensverschwendung“
Sänger Chris Norman (75) geht im Herbst 2026 wieder auf größere Deutschland-Tour. Die zahlreichen Reisen zwischen den Konzertorten werden für den 75-Jährigen zunehmend zur Belastung. Im Gespräch mit „schlager.de“ klagt er über die langen Warte- und Fahrtzeiten. Chris Norman: „Man sitzt neun Stunden im Flugzeug, am Flughafen oder im Auto“ „Ich mag das Reisen nicht, aber man muss es einfach machen. Das war eigentlich schon immer so“, erzählt Chris Norman, der bei der „Giovanni Zarrella Show“ patzte. Während die Fahrten früher noch Abenteuer bedeuteten, empfindet er die langen Transfers heute vor allem als monoton und zeitaufwendig. Vor allem die Strecken zwischen Großbritannien und seinen Auftritten in Europa machen ihm zu schaffen. Bis zu zehn Stunden können für die Anreise nach Deutschland vergehen. Diese Zeit empfindet der Sänger als kaum sinnvoll genutzt: „Für mich ist das einfach Lebensverschwendung. Man sitzt neun Stunden im Flugzeug, am Flughafen oder im Auto und wartet eigentlich nur darauf, irgendwo anzukommen.“ Seine Wunschvorstellung für die Zukunft ist entsprechend simpel: „Es wäre großartig, wenn es einen kleinen Knopf gäbe, den man drückt und plötzlich wäre man da. Aber bis jemand so etwas erfindet, müssen wir damit leben.“ Trotz langer Anreisen: Chris Norman will weiter auftreten Um die langen Transferzeiten zu überbrücken, beschäftigt sich Chris Norman unterwegs mit Filmen oder Spielen auf seinem Tablet. Trotz der Strapazen bleibt für den 75-Jährigen die Nähe zu seinen Fans der wichtigste Antrieb für die Tour im Herbst 2026, bei der 13 Konzerte in Deutschland geplant sind. „Der Grund, warum man es trotzdem immer wieder macht, ist, dass man auftreten und live spielen möchte. Man möchte das Publikum sehen und diese Reaktion bekommen. Deshalb macht man weiter“, so Chris Norman, der zuletzt über den Verlust seines Sohnes sprach.