DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold 0,00 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber +0,36 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -3,58 % 113,43 USD 21:59:57 WTI 0,00 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,40 % 77.747,30 USD 23:51:33 EUR/USD +0,03 % 1,11590 USD 23:51:30 EUR/GBP -0,48 % 0,83290 GBP 23:51:33 EUR/CHF -0,45 % 0,91940 CHF 23:51:30 EUR/JPY -0,20 % 175,716 JPY 23:51:34

Christa Pike: Papst Leo XIV. soll um Aussetzung der Todesstrafe gebeten haben

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 02.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht

Gescheiterte Hinrichtung Papst Leo bat offenbar um Aussetzung der Todesstrafe für Christa Pike

Die verurteilte Mörderin Christa Pike lebt – trotz zweier Giftspritzen. Laut einem Bericht bewegt der Fall auch den Vatikan: Demnach sprach sich der Papst schon vor den Hinrichtungsversuchen für eine Begnadigung aus.

02.10.2026, 12.33 Uhr

War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!

Papst Leo XIV. soll sich für die Aussetzung der Hinrichtung von Christa Pike eingesetzt haben. Das berichtete die italienische Tageszeitung »La Repubblica« . Der Vatikan habe das Gesuch deutlich vor dem gescheiterten Hinrichtungsversuch eingereicht. Eine Reaktion habe es nicht gegeben.

Die 50-Jährige sollte am Mittwochabend mit einer Giftspritze hingerichtet werden. Doch nachdem ihr nach Angaben der Behörden die im Protokoll vorgesehenen zwei Dosen des Mittels Pentobarbital verabreicht worden waren, lebte sie weiter.

Zeugen berichteten, sie hätten Pike noch lange atmen und nach Luft ringen gehört. Einer ihrer Anwälte sagte später, er habe sie nach der ersten Dosis sogar noch sprechen und singen gehört. Schließlich wurde Pike in eine medizinische Einrichtung außerhalb des Gefängnisses gebracht. Wie Pikes Prognose ist und welche gesundheitlichen Folgen sie davontragen könnte, ist weiter unklar.

Vatikan setzt sich schon lange gegen Hinrichtungen ein

Der Heilige Stuhl lehnt die Todesstrafe grundsätzlich ab. In ähnlichen Fällen hatte der Vatikan daher bereits zuvor darum gebeten, Hinrichtungen nicht zu vollstrecken. Solche Gesuche blieben häufig ohne direkte Reaktion oder wurden nicht öffentlich bekannt.

Dem Vatikan gehe es dabei nicht um juristische Details der jeweiligen Fälle, sondern um die »Heiligkeit« des menschlichen Lebens. Dem Vatikan zufolge könne Gerechtigkeit auch bei Mördern auf andere Weise geübt werden.

»La Repubblica« schrieb, angesichts des Verlaufs im Todestrakt von Tennessee gewinne die Initiative des Papstes an Gewicht. Der Verlauf habe der Problematik neue Dringlichkeit verliehen und die Unmenschlichkeit der Todesstrafe vor Augen geführt, hieß es weiter.

Zwei Hinrichtungsversuche mit der Giftspritze – wie kann man das überleben? Pharmakologe Georg Kojda erklärt hier , wie so etwas möglich ist und warum man mit weiteren solchen Fällen rechnen muss.

luc/KNA

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren