DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,17 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber -1,75 % 57,79 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +1,29 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,14 % 62.900,01 USD 18:11:44 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:53 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:53 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:53 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:53

Christopher Street Day: CSD in Hamburg startet unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen

Nation

In Hamburg hat die Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) begonnen. Die Kundgebung unter dem Motto »Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst« findet eine Woche nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD statt. Die Veranstalter rechneten vorab mit rund 250.000 Besucherinnen und Besuchern. Die Polizei spricht von einem erhöhten Sicherheitsaufgebot. Die Polizei wollte nach dem Anschlag in Berlin rund doppelt so viele Sicherheitskräfte wie im Vorjahr einsetzen. Die Veranstaltenden riefen die »gesamte Stadt« zur Teilnahme auf. Der Berliner CSD-Verein nimmt mit einem eigenen Wagen an der Demonstration teil. Die Route der Demonstration führt durch die Hamburger Innenstadt, zudem gibt es unter anderem ein Straßenfest. Unter den Teilnehmenden sind auch Politikerinnen und Politiker aus Hamburg und dem Bund, darunter der SPD-Fraktionschef im Bundestag, Matthias Miersch, die frühere Grünen-Bundesvorsitzende Ricarda Lang und die Hamburger Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Schweigeminute bei CSD in Bonn Auf dem CSD in Bonn gedachten die Teilnehmenden der Opfer des Attentats in Berlin vor einer Woche. Das Bühnenprogramm auf dem Münsterplatz begann am frühen Samstagnachmittag mit einer Schweigeminute. »Ihr wisst alle, was in Berlin passiert ist. Das hat uns alle sehr geschockt«, sagte Vorstandsmitglied Claudia Brenig vom CSD-Veranstalter Rheinqueer. »Wir sind heute auch in Gedanken bei den Opfern, bei der verstorbenen Frau und bei allen, die verletzt wurden und in Berlin traumatisiert wurden.« »Dieser Anschlag war ein Angriff auf die queere Community, auf die Demokratie, auf die Freiheit«, sagte auf dem CSD in Bonn die ehrenamtliche Bürgermeisterin Nicole Unterseh (Grüne). »Er trifft nicht nur die queere Community, er trifft alle.« Die Politikerin rief zum Zusammenhalt auf. Niederländischer Ministerpräsident ruft zu Protest auf Bei der Pride-Parade auf den Amsterdamer Grachten hat der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten junge LGBTIQ-Personen aufgerufen, sich offen zu bekennen. Ein Coming-out sei nicht einfach, »aber sobald man diesen Schritt gewagt hat, wird es nur noch besser«, sagte Jetten. Zugleich sei es wichtig, gegen Anfeindungen zu protestieren. »Das hat man beim Anschlag in Berlin letzte Woche gesehen«, sagte er. Die Akzeptanz der LGBTIQ-Gemeinschaft stehe weltweit unter Druck, sagte Jetten. »Und es ist wichtig, das heute zu zeigen.« Die CSD-Kundgebungen erinnern an den 28. Juni 1969, als die Polizei die Schwulenbar Stonewall Inn in der Christopher Street in New York stürmte. Das gilt als Geburtsstunde der modernen Lesben- und Schwulenbewegung.

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