Coca-Cola bekommt einen neuen Look: So sehen Dosen und Flaschen bald aus
Coca-Cola überarbeitet seinen weltweiten Markenauftritt. Künftig sollen Dosen, Flaschen und Werbung einheitlicher aussehen. Auch Europa gehört zu den Regionen, in denen die Änderungen nach und nach eingeführt werden. Wer zu einer Coca-Cola greift, muss bald etwas genauer hinschauen. Der Getränkekonzern hat nämlich gerade einen überarbeiteten Markenauftritt vorgestellt, der nach und nach in mehr als 200 Märkten verteilt werden soll. Ziel ist es, das Erscheinungsbild der Marke weltweit stärker zu vereinheitlichen. Betroffen sind nicht nur Dosen und Flaschen, sondern auch Werbemittel, Verkaufsautomaten und digitale Angebote. Das bekannte Wellenband taucht im neuen Markenauftritt deutlich häufiger und deutlich schwärzer auf. Coca-Cola nutzt das Gestaltungselement seit Jahrzehnten, künftig soll es Dosen, Flaschen und Werbung stärker miteinander verbinden, wie es heißt. Der Konzern setzt also im Grunde weiter auf eines seiner bekanntesten Erkennungsmerkmale, statt den Markenauftritt grundlegend neu zu gestalten. Das Wellenband orientiert sich an der geschwungenen Form der legendären Glasflasche. Auffälliger wird künftig auch Coca-Cola Zero Sugar, schreibt "Coca-Cola". Die zuckerfreie Variante erhält einen markanteren Auftritt mit einem ebenfalls schwarzen Wellenband, einer kräftigeren Typografie und schwarzen Verschlüssen bei PET-Flaschen. Die Veränderungen beschränken sich nicht auf die Verpackungen. Coca-Cola will das neue Erscheinungsbild an möglichst allen Kontaktpunkten einsetzen, vom Supermarktregal über digitale Angebote bis hin zu Kühlgeräten und Werbeflächen. So soll die Marke unabhängig vom Land oder Vertriebskanal überall einen möglichst einheitlichen Eindruck hinterlassen. Coca-Cola setzt auf einheitliches Design weltweit Der Rollout beginnt nach Angaben des Unternehmens zunächst in Asien, dem Nahen Osten, Europa und Lateinamerika. Coca-Cola ist in mehr als 200 Märkten vertreten und zählt nach eigenen Angaben täglich mehr als 2,2 Milliarden konsumierte Getränke. Mit der Überarbeitung will der Konzern vor allem sicherstellen, dass die Marke weltweit noch konsequenter wiedererkennbar bleibt, unabhängig davon, ob Kund:innen zu einer Dose, einer Flasche oder einer zuckerfreien Variante greifen.