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Collien Fernandes gibt Unterlassungserklärung ab

Allgemein

Die Schauspielerin Collien Fernandes hat offenbar gegenüber ihrer minderjährigen Tochter eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben. Das geht aus einer Mitteilung der Anwälte der Tochter vom Mittwoch hervor. Fernandes hat sich demnach am 1. Oktober verpflichtet, bestimmte Sachverhalte aus dem Privatleben ihrer Tochter künftig nicht abermals öffentlich zu machen. Zuvor habe Fernandes diese Details auf ihrem Instagram-Kanal mit ihren Followern geteilt. Dies sei ihr nun untersagt.

Die Tochter lebt bei ihrem Vater Christian Ulmen, gegen den Fernandes öffentlich schwere Vorwürfe erhoben hat, die er teilweise zurückweist. Die Anwälte der Tochter erklärten nun, dass ihre Mandantin als Vierzehnjährige den höchsten denkbaren Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts in Deutschland genieße.

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Fernandes: Sachverhalt „sinnentstellt“ wiedergegeben

Die Tochter habe in der Vergangenheit und auch aktuell „mehrfach ausdrücklich darum gebeten, dass persönliche Angelegenheiten und Details aus ihrem Privatleben nicht zum Gegenstand öffentlicher Erzählungen ihrer Mutter gemacht“ würden. Mit der Unterlassungserklärung werde dieser Wunsch nun „endlich“ respektiert.

Fernandes teilte am Donnerstag auf Anfrage der F.A.Z. mit, dass die Anwälte ihrer Tochter den Sachverhalt „leider komplett sinnentstellt, ohne den dazugehörigen Kontext“ darstellten. Der Rechtsstreit, um den es gehe, sei noch nicht abgeschlossen. Sie finde es „bedauernswert, dass hier einerseits die Privatsphäre in den Vordergrund gerückt“ und andererseits „proaktiv die Öffentlichkeit“ gesucht werde. Das „vermeintliche Anliegen“ werde so „ad absurdum geführt“.

Auch sie selbst sei der Meinung, dass das Thema nicht in die Öffentlichkeit gehöre. Daher wolle sie sich nicht weiter dazu äußern, sondern sich auf den „Kampf von Frauen gegen Gewalt in jeglicher Form“ fokussieren, wie sie es schon seit Jahren mache.

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