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Collien Fernandes spricht über Kontaktabbruch ihrer Tochter

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TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Berlin – Der Streit zwischen Collien Fernandes (44) und ihrem Ex-Mann Christian Ulmen (50) hat offenbar weitere schwere Folgen: Nachdem sie im März im „Spiegel“ öffentlich gemacht hatte, dass sie Ulmen digitale und häusliche Gewalt vorwirft („virtuelle Vergewaltigung“), schreibt Fernandes jetzt bei Instagram, dass sie derzeit keinen Kontakt mehr zu ihrer 14 Jahre alten gemeinsamen Tochter habe. Am Nachmittag postete sie dort ein langes Statement, in dem es unter anderem um das mit Ulmen gemeinsame Kind geht. „Es gab ein Gespräch, das Christian mit unserer Tochter führte, woraufhin sie den Kontakt mit mir abbrach“, so schreibt Fernandes auf Instagram. Die Basis des Kontaktabbruchs seien demnach „Lügen“ seinerseits, behauptet sie. Im „Stern“ hatte Fernandes am 11. Mai über ihre Entscheidung, ihren Ex-Mann anzuzeigen, gesagt: „Natürlich ist es wahnsinnig schwierig, den Vater des eigenen Kindes anzuzeigen … Aber was wäre das für ein Signal an meine Tochter gewesen, hätte ich es nicht getan?“ In der „Brigitte“ erklärte Fernandes am 25. Juni: „Sie soll lernen, dass man sich zur Wehr setzt, wenn einem so etwas angetan wird.“ In ihrem neuen Instagram-Post schreibt Fernandes nun, dass nach der Scheidung zunächst das vereinbarte Wechselmodell praktiziert worden sei: „Wir haben in unserer Scheidungsvereinbarung das Wechselmodell vereinbart, und dieses haben wir auch gelebt, bis zu diesem Gespräch zwischen ihm und unserer Tochter. Danach wurde mir erstmalig mein Umgang abgesagt.“ Als Grund sei zunächst ein Workshop genannt worden. „Eigentlich wäre sie mit mir auf eine Reise gegangen, aber es hieß, sie wolle lieber in diesen Schauspielworkshop.“ Fernandes schreibt in ihrem Instagram-Post auch, dass sie nicht ohne Anlass nun über ihre Tochter schreibe. Sie wirft darin Ulmen vor, zu „agieren“, während sie selbst lediglich „reagiere“. Fernandes weiter: „Von mir aus hätte ich mich niemals zu diesem Thema geäußert.“ Mit ihrer Aussage kommt Collien Fernandes der Ausstrahlung ihres Interviews mit Frauke Ludowig (62) bei „RTL Exclusiv – Das Starmagazin“ um wenige Stunden zuvor. Innerhalb dieses Interviews kommt das ehemalige Kindermädchen der Familie zu Wort. Ex-Nanny äußert sich bei RTL Die ehemalige Nanny kommt in dem TV-Beitrag am Sonntagabend anonym zu Wort. Sie behauptet, die 14-jährige Tochter von Fernandes und Ulmen nehme es ihrer Mutter übel, dass diese mit den Vorwürfen gegen Ulmen an die Öffentlichkeit gegangen sei: „Das hat sie ihrer eigenen Tochter auch mitgeteilt, dass sie das doch nur für sie tut.“ Die Nanny sieht das offenbar völlig anders: „Das ist für das Kind, für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Sie tut es nicht für das Kind. Das Kind leidet ja nur darunter.“ Weiter sagt sie: „Das Kind hat ihre eigene Mutter gebeten, das nicht öffentlich zu machen.“ Collien Fernandes sitzt im Interview und wird mit genau diesen Aussagen ihrer ehemaligen Nanny konfrontiert. Fernandes stoppt das Video und will die Aussage so nicht stehen lassen. „Da möchte ich direkt was zu sagen“, erklärt sie. Ihrer Tochter sei gesagt worden, dass es nicht stimme, dass es sich um ein öffentliches Verfahren handele. Für Fernandes ist das eine „falsche Grundinformation“. Sie habe gewusst, dass die Angelegenheit früher oder später öffentlich werde: „Und in dem Moment habe ich ja wohl auch das Recht, mich dazu zu äußern.“ Später sagt das Kindermädchen in dem Beitrag: „Das macht mich traurig, dass da jetzt diese Bindung nicht da ist zwischen Mama und Tochter, zumal die Tochter auch nicht möchte.“ Auf Instagram spricht Fernandes bereits von der Nanny Das ehemalige Kindermädchen bringt Fernandes in ihrem Instagram-Statement mit Ulmen in Verbindung. „In Absprache mit ihm hat unser ehemaliges Kindermädchen dazu Interviews gegeben. Ich bekomme schon länger Presseanfragen dazu. Bisher hat aber niemand diese Geschichte gebracht. Heute wird jedoch bei RTL ein Interview mit ihr gesendet.“ Fernandes schreibt in ihrem Instagram-Post, dass auch BILD von dem Kontaktabbruch der Tochter „seit Wochen“ gewusst habe, sich aber „anscheinend dagegen entschieden“ habe, dies zu veröffentlichen. Tatsächlich liegen BILD im Zuge der Recherchen zum Fall Fernandes/Ulmen seit Langem auch Informationen über den Kontaktabbruch vor. BILD hat aus Rücksicht auf die Privatsphäre des Kindes nicht berichtet. Kurz nach dem Instagram-Post von Collien Fernandes ging auch RTL-Moderatorin Frauke Ludowig an die Öffentlichkeit: Sie postete – ebenfalls bei Instagram – einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Interview. Darin sagt Fernandes über das Verhältnis zu ihrer Tochter: „Irgendwie glaube ich einfach daran, dass es wieder alles so sein wird wie vorher“, sagt Collien Fernandes in einem kurzen Einblick, den Frauke Ludowig am Sonntagnachmittag auf ihrer Instagram-Seite veröffentlicht. Ermittlungen laufen weiter Und wie steht es um die schweren Vorwürfe der digitalen und häuslichen Gewalt? Tatsächlich ist die juristische Auseinandersetzung zwischen Fernandes und Ulmen weiterhin nicht abgeschlossen. Gegen Ulmen läuft bei der Staatsanwaltschaft Potsdam ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung im Rahmen häuslicher Gewalt. Dabei geht es um mehrere mutmaßliche Vorfälle aus den Jahren 2022 und 2023 in Spanien. Fernandes hatte darüber hinaus weitere Vorwürfe erhoben und Anzeigen in Deutschland und Spanien erstattet. Ob bei den Vorwürfen der digitalen Gewalt ein Anfangsverdacht besteht, wurde laut letztem bekannten Stand noch geprüft. Die Ermittlungen sind nicht abgeschlossen. Zu einer Anklage gegen Christian Ulmen ist es bislang nicht gekommen. Ulmen weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück.

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