Comedian Russell Howard macht Tod seines Babys kurz nach Geburt öffentlich
Es ist das Schlimmste, was Eltern passieren kann: Wenn das eigene Kind stirbt, stirbt auch ein Teil von einem selbst. Dieser Albtraum wurde vor Kurzem für Comedian Russell Howard (46) und seine Ehefrau Cerys Morgan wahr. Das berichtet der Brite nun auf Instagram.
Comedian Russell Howard verlor seinen Sohn kurz nach der Geburt
„Anfang dieses Jahres hat sich das Leben unserer Familie für immer verändert, als unser wunderschöner kleiner Junge Felix kurz nach der Geburt starb“, schreibt Russell Howard dort. „In dieser für uns schwersten Zeit unseres Lebens zeigten die Mitarbeiter des Krankenhauses, die sich um uns kümmerten, außergewöhnliches Mitgefühl, Güte und Menschlichkeit. Sie halfen uns, diesen unvorstellbaren Herzschmerz zu bewältigen, und standen uns zur Seite, als wir es am dringendsten brauchten.“
„The Felix Foundation“ soll Trauernden helfen
Dem Paar, das noch einen älteren Sohn hat, der 2024 zur Welt kam, wurde vom Krankenhaus eine Hebamme zur Seite gestellt, die sich mit Trauerarbeit auskennt – sie ergriff den Beruf, nachdem sie selbst ein Baby verloren hatte, um anderen in dieser schrecklichen Situation zu helfen. „Ihre Fürsorge bedeutete uns mehr, als wir je in Worte fassen könnten“, erklärt der 46-Jährige. Voller Liebe erinnert er sich an die wertvollen Stunden, die er mit seinem Sohn im Krankenhaus verbringen durfte. Weil er und seine Frau vor Dankbarkeit über die Wärme und Fürsorge, die ihnen inmitten der Tragödie zuteil wurde, geradezu „überwältigt“ waren, beschloss das Paar, im Namen seines verstorbenen Sohnes eine Stiftung zu gründen, die „The Felix Foundation“.
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Eine Gala für den guten Zweck
Er erklärt: „Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Eltern, Geschwistern und anderen nahen Familienangehörigen, die von einer Fehlgeburt, Frühgeburt, Totgeburt, einem Neugeborenentod oder einem damit verbundenen Trauerfall betroffen sind, zu helfen.“ Dann listet er die Maßnahmen auf, die von der Stiftung in diesem Rahmen gefördert werden sollen. Einen konkreten Plan hat er auch schon: „Um die Gründung der Stiftung voranzutreiben und wichtige Mittel für diese Arbeit zu sammeln, werde ich am 8. Februar 2027 im 'The O2' in London eine ganz besondere Wohltätigkeitsgala veranstalten“, erklärt Russell Howard. Zugesagt haben bereits etliche prominente Kollegen, denen er für ihre Großzügigkeit sehr dankbar ist.
„Wir vermissen ihn jeden Tag schmerzlich“
Russell Howard endet den Beitrag mit herzzerreißenden und gleichzeitig rührenden Worten: „Die Felix Foundation ist nach unserem wunderbaren Sohn benannt. Wir vermissen ihn jeden Tag schmerzlich, doch es spendet uns etwas Trost zu wissen, dass sein Name für Güte, Mitgefühl und Lachen stehen wird und dass sein Vermächtnis anderen Familien helfen kann, die dunkelsten Momente ihres Lebens zu überstehen.“