DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin -0,07 % 77.146,51 USD 09:04:49 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Commerzbank: Boris Rhein trifft Unicredit-Chef und stellt fünf Forderungen

Wirtschaft

Der hessische Ministerpräsident hat bei einem Treffen mit Andrea Orcel deutlich gemacht, was ihm nach der Übernahme der Commerzbank wichtig ist. Vor allem ein Punkt birgt Konfliktpotenzial.

Boris Rhein (r.) und Andrea Orcel: Wie stark wird die Commerzank künftig noch in Frankfurter vertreten sein? Foto: Dpa (2), Imago [M]

Frankfurt. Das Bundesland Hessen setzt sich bei der bevorstehenden Übernahme der Commerzbank durch Unicredit für eine wichtige Rolle des Finanzplatzes Frankfurt ein. Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat deswegen am Donnerstag Unicredit-Chef Andrea Orcel in Wiesbaden getroffen – und dabei nach Informationen des Handelsblatts fünf Forderungen gestellt.

Erstens soll die Commerzbank als Aktiengesellschaft deutschen Rechts mit eigenständiger Börsennotierung erhalten bleiben.

Zweitens sollen der rechtliche Sitz und auch der Sitz des Vorstandes der Commerzbank dauerhaft in Frankfurt bleiben.

Das soll, drittens, auch für alle für das Bankgeschäft relevanten Funktionen gelten.

Viertens soll der Name Commerzbank nach der Übernahme und der perspektivisch geplanten Fusion mit der deutschen Unicredit-Tochter Hypovereinsbank (HVB) als Hauptmarke im deutschen Markt erhalten bleiben.

Fünftens soll keine Übertragung des Firmenkundengeschäfts auf die HVB oder andere Konzerneinheiten von Unicredit stattfinden.

Die hessische Staatskanzlei äußerte sich zu dem Treffen nicht. Unicredit teilte mit, das Mailänder Institut suche schon länger den direkten Austausch mit der Regierung.

„Wir schätzen daher den direkten Austausch mit Ministerpräsident Rhein sehr“, sagte ein Sprecher. „Die Gespräche darüber, wie wir im Sinne all unserer Stakeholder und Deutschlands den richtigen Weg nach vorn einschlagen können, waren konstruktiv.“

Rhein hatte einen Verkauf der Commerzbank genauso wie die Bundesregierung lange abgelehnt. Unicredit wird jedoch bald fast die Hälfte der Commerzbank-Anteile kontrollieren, und damit bei der nächsten Hauptversammlung die Mehrheit haben.

Today – Das Interview

Commerzbank-Chefin zu möglicher Fusion mit Unicredit: „Sollten es nicht verbaseln“ – Abschied möglich

Die deutsche Politik will deshalb nun in Gesprächen mit Orcel deutlich machen, was ihr für die Zukunft der Commerzbank wichtig ist. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat ihn für den 14. September nach Berlin eingeladen.

Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige

remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen

Anzeige

ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln

Anzeige

IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik

Anzeige

Presseportal Direkt hier lesen!

Anzeige

STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden

Anzeige

Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren