DAX +0,18 % 25.864,62 Pkt 18:00:00 MDAX +0,89 % 30.743,36 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,51 % 6.144,56 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,03 % 51.786,72 Pkt 22:34:56 S&P 500 -0,15 % 7.568,92 Pkt 22:30:13 Nasdaq -0,26 % 25.372,01 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,95 % 62.479,48 Pkt 01:18:35 Gold -0,66 % 3.943,30 USD 01:23:28 Silber -1,98 % 49,72 USD 01:23:36 Brent -0,58 % 104,16 USD 01:21:15 WTI +0,02 % 96,48 USD 01:23:36 Bitcoin -0,50 % 76.953,59 USD 01:33:35 EUR/USD +0,30 % 1,12260 USD 01:33:26 EUR/GBP +0,04 % 0,83490 GBP 01:33:39 EUR/CHF +0,15 % 0,91750 CHF 01:33:39 EUR/JPY +0,52 % 177,623 JPY 01:33:39

„Coole Sache“: Trump nimmt plötzlich EU-Staat ins Visier

Welt

ruhr24

Schlagzeilen

„Coole Sache“: Trump nimmt plötzlich EU-Staat ins Visier

Von: Nicolas Luik

Uns auf Google folgen

Donald Trump wünscht sich die irische Wiedervereinigung. Die Reaktionen auf der Insel fallen scharf aus.

Dublin/Dortmund – US-Präsident Donald Trump hat während seines Kurzbesuchs im EU‑Staat Irland am Samstag (12. September) für politischen Aufruhr gesorgt – mit wenigen Sätzen zur Frage einer Wiedervereinigung der irischen Insel.

Mehr aktuelle News auf RUHR24:

45 Millionen Euro mehr pro Jahr: In NRW bekommen diese Berufe mehr Geld

Zwei Tote in Russland: Ukraine-Drohne stürzt ab und trifft Auto

Trump: Wiedervereinigung von Irland wäre „ziemlich coole Sache“

Beim Treffen mit dem irischen Regierungschef Micheál Martin in Dublin hatte Trump gesagt: „Ich würde es sehr gerne vereint sehen.“ Irgendwann werde es ohnehin dazu kommen, dann könne es genauso gut jetzt passieren. Kurz darauf legte er nach: Eine Wiedervereinigung mit Nordirland sei eine „ziemlich coole Sache“.

Nur ist diese „coole Sache“ in Irland und im Vereinigten Königreich eine politisch, religiös und gesellschaftlich enorm aufgeladene Frage. Das 1998 geschlossene Karfreitagsabkommen, das den jahrzehntelangen Nordirlandkonflikt beendete, sieht ein Referendum zur Zugehörigkeitsfrage nur dann vor, wenn eine Mehrheit dafür wahrscheinlich erscheint.

Trump-Aussagen über Irland: Scharfe Reaktionen in London und Belfast

Nordirlandminister Chris Bryant teilte auf X Auszüge des Karfreitagsabkommens – mit dem Kommentar: „Falls jemand eine kurze Auffrischung zu den verfassungsrechtlichen Fragen in Nordirland braucht. Ich hoffe, das hilft.“

Gavin Robinson, Chef der pro-britischen Democratic Unionist Party, stellte klar: Über die Zukunft Nordirlands entscheide dessen Bevölkerung – „nicht durch Kommentare in London, Dublin oder Washington“. Sinn-Féin-Chefin Mary Lou McDonald hingegen nannte Trumps Äußerungen „zeitgemäß“.

Keine News mehr verpassen!

Klicke hier und füge RUHR24 als deine bevorzugte Quelle bei Google Search 🔎 hinzu.

Premierminister Andy Burnham hatte zuletzt erklärt, ein Referendum komme nur bei „klarem Konsens im Land“ in Betracht. Trump selbst gab sich gelassen: „Ich habe, glaube ich, eine nette Antwort gegeben“, sagte er bezüglich seiner Idee der Wiedervereinigung Irlands. Den Abschluss seines Besuchs verbrachte er auf seinem Luxusgolfresort in Doonbeg an der Westküste. (dpa/bearbeitet durch Nicolas Luik)

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren