Cornell University: Anwalt berichtet von Drohungen gegen "Jane Doe"
Thomas Giuffra, der die nur unter dem Pseudonym »Jane Dow« bekannte Frau vertritt, sagte im Sender CNN, ihr sei gedroht worden, sie zum Schweigen zu bringen oder ihr Schaden zuzufügen, sollte sie ihre Zivilklage nicht zurückziehen. »Sie hat zahlreiche Drohungen erhalten«, sagte Giuffra und fügte hinzu, auch er sei bedroht worden.
»Ich habe keine Angst vor diesen Leuten«, sagte er. »Aber die Drohungen, die Beschimpfungen, um das, was vor sich geht, zu schützen, den Status quo – diese Typen sind widerlich. Sie sollten im Keller ihrer Mutter bleiben und sich aus der Welt heraushalten.«
Zu der Massenvergewaltigung soll es im Verbindungshaus von Chi Phi auf dem Campus der Cornell-Universität in Ithaca im US-Bundesstaat New York gekommen sein. Strafrechtlich verfolgt wurde damals niemand. Nach der jüngst eingereichten Zivilklage wird der Fall nun aber erneut untersucht – und sorgt in den USA und darüber hinaus für Fassungslosigkeit (mehr Hintergründe können Sie hier nachlesen ).
US-Präsident Donald Trump, der James seit Jahren feindselig gegenübersteht, kritisierte ihre Ernennung scharf. »Ich habe Mitleid mit jedem, gegen den sie ermittelt, denn diese Person wird keine faire Behandlung erfahren«, sagte Trump am Freitag gegenüber Reportern. Auf Trumps Kommentar angesprochen, sagte »Jane Does« Anwalt Giuffra, der Fall solle nicht politisiert werden: »Das hat nichts mit Politik zu tun.«