Cornell University: New York ernennt Sonderermittlerin, um mutmaßliche Gruppenvergewaltigung zu untersuchen
Der Bezirksstaatsanwalt argumentiert, in der ursprünglichen Aussage der Frau sei kein Verhalten beschrieben, das eine Straftat darstelle. Gegenüber der Polizei soll sie aber gesagt haben, vergewaltigt worden zu sein, schrieben US-Medien unter Berufung auf Verhörprotokolle. Diese Aussage will er nie gesehen haben, sagt der Bezirksstaatsanwalt.
Das Vertrauen in die Fähigkeit des Bezirksstaatsanwalts sei untergraben, hieß es von Gouverneurin Hochul. »Die junge Frau, um die es in diesem Fall geht, hat ein Recht darauf zu wissen, dass jeder Fakt geprüft und Gerechtigkeit angestrebt wird«, wurde die Gouverneurin zitiert. »Diese Maßnahme wird sicherstellen, dass der Fall vollständig und gründlich, unvoreingenommen und unabhängig mit der gebotenen Sorgfalt untersucht wird«, sagte Hochul mit Blick auf die neue Sonderermittlerin.
Die New Yorker Generalstaatsanwältin werde den Vorfall untersuchen, mutmaßliche Straftaten verfolgen und die Beweise einer Grand Jury vorlegen. Als Grand Jury wird eine Gruppe von Geschworenen bezeichnet, die nach der Vorlage von Beweismitteln durch die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob Anklage in einem Fall erhoben werden kann.
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