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Cristiano Ronaldo: Verlässt Portugals Nationalteam - Rücktritt offen

Sport

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Streit eskaliert Ronaldo reist aus Trainingslager der portugiesischen Nationalelf ab

Erst auf die Bank, dann die Abreise: Cristiano Ronaldo hat das Trainingslager der portugiesischen Nationalmannschaft verlassen. »Zu gegebener Zeit« will sich der 41-Jährige erklären.

30.09.2026, 21.37 Uhr

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Cristiano Ronaldo hat das Trainingslager der portugiesischen Nationalmannschaft überraschend verlassen. Ob der 41-Jährige damit auch seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt, ist zunächst unklar.

»Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit erzählen über die Gründe, die mich dazu motiviert haben, die Nationalmannschaft zu verlassen, für die ich mich immer aufgeopfert habe«, schrieb Ronaldo am Abend auf Instagram. Zugleich wünschte er Portugal und seinen Mitspielern »viel Glück, ohne Ausnahme«.

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Die Abreise erfolgt zu einem brisanten Zeitpunkt. Kurz zuvor hatte Nationaltrainer Jorge Jesus nämlich angekündigt, dass er Ronaldo im Nations-League-Spiel gegen Dänemark am Donnerstag nicht von Beginn an einsetzen werde. Bereits beim 2:1 gegen Norwegen hatte der Superstar die komplette Partie auf der Bank verbracht.

»Kein Problem« sagt Trainer Jesus

Noch wenige Stunden vor Ronaldos Abreise hatte Jesus betont, das Verhältnis zu seinem Kapitän sei intakt. »Es wirkt, als habe es ein Problem gegeben zwischen uns, aber es gab kein Problem«, sagte der Trainer auf einer Pressekonferenz.

Jesus stellte zudem klar, Ronaldo habe sich nicht geweigert zu trainieren. Der Angreifer habe vielmehr signalisiert, jede Entscheidung des Trainers zu akzeptieren: Wenn er spielen solle, spiele er; wenn er auf der Bank sitzen solle, setze er sich auf die Bank.

Kurz darauf berichteten portugiesische und spanische Medien über Ronaldos Abreise. Demnach flog der Fußballstar in seinem Privatjet nach Madrid.

Zum Auftakt der Nations League hatte Jesus Ronaldo gegen Wales noch von Beginn an aufgestellt. Portugal gewann 1:0, doch Ronaldo blieb ohne Treffer. Gegen Norwegen kam er anschließend überhaupt nicht zum Einsatz.

Jesus hatte die portugiesische Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft übernommen. Mit Ronaldo hatte der Trainer bereits während seiner Zeit in Saudi-Arabien zusammengearbeitet.

Ob Ronaldos Abreise lediglich eine Reaktion auf seine aktuelle Situation im Team ist oder das Ende seiner Karriere in der Nationalmannschaft bedeutet, blieb zunächst offen.

dtt/dpa

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