DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Cupra: Starker Verkaufsstart für Elektro-Kleinwagen

Wirtschaft

Der Cupra Raval sorgt für einen unerwartet starken Marktstart. Laut Vertriebsvorstand Sven Schuwirth übertreffen die aktuellen Bestelleingänge die Erwartungen deutlich. Der Manager, der seit fast 30 Jahren im Volkswagen-Konzern tätig ist, bezeichnet den offiziellen Start im gemeinsamen Interview mit dem Magazin Electrified und der Autogazette als außergewöhnlich. Das neue elektrische Einstiegsmodell soll die Absatzzahlen der Seat-Schwestermarke nachhaltig stärken. Das Ziel von Cupra ist es, bis zum Jahr 2030 einen relevanten Marktanteil von drei Prozent in Europa zu erreichen. Der Raval soll bis 2028 zum meistverkauften Modell der Spanier aufsteigen und damit den derzeitigen, mit Verbrennungsmotor ausgestatteten Spitzenreiter Formentor ablösen. Für 2026 plant Cupra die Auslieferung von über 30.000 Raval, weshalb bereits zusätzliche Produktionskapazitäten angefragt wurden. Bei der Batterieausstattung setzt man primär auf die größere 52-kWh-Variante für bis zu 446 Kilometer pro Ladung, da die Reichweite Schuwirth zufolge unabhängig der Nutzung als Erst-, Zwei- oder Drittwagen für Kunden eine zentrale Rolle spielt. Alternativ gibt es neben der großen Batterie für mindestens 34.790 Euro auch noch ein günstigeres 37-kWh-Akkupack für 328 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm zum Preis von 29.850 Euro. Noch nicht bestellbar ist die für 25.950 Euro angekündigte 37-kWh-Basisversion. Die Antriebsleistung liegt nach Ausführung zwischen 99 kW/135 PS und 166 kW (226 PS). Im letzten Jahr lag der Anteil der Elektromobilität bei Cupra global bei 24 Prozent. Für 2026 erwartet man einen Wert von etwa 30 Prozent. Von den verbleibenden Verbrennern sollen dann noch einmal ungefähr die Hälfte Plug-in-Hybride sein. Das führt Schuwirth auch auf die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Spritpreise zurück. „Der Mindset vieler Menschen hat sich zudem geändert: Sie fragen sich nicht mehr, ob Elektromobilität richtig oder falsch ist. Diese Frage hat sich erübrigt. Elektromobilität ist die Zukunft, es gibt kein Zurück mehr.“ Doch Spritpreise seien volatil – man wisse nicht, wie sie morgen sind. Hinsichtlich der Rahmenbedingungen in Europa fordert der Cupra-Vertriebsvorstand daher politische Konstanz und harmonisierte Regeln. Er warnt vor dem plötzlichen Aussetzen von Förderprämien und wünscht sich eine stabile Fiskalpolitik zur Unterstützung der Transformation sowie faire Handelsbedingungen. „Wir brauchen Stabilität im gesamten europäischen Kontext“, so Schuwirth.

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