Cyberangriff legt Stadtverwaltung lahm: Notfallhotline eingerichtet
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Cyberangriff legt Stadtverwaltung lahm: Notfallhotline eingerichtet
Von: Katarina Amtmann
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Nach einem Cyberangriff auf die Stadt stehen alle Server still. Ob Daten gestohlen wurden, ist noch unklar. Die Stadt warnt: Rechnungen aus dem Rathaus könnten gefälscht sein.
Eichstätt – Die Stadt Eichstätt ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Alle Server seien vorsorglich vom Netz genommen, sagte Stadtsprecherin Sophie Fries. Dadurch seien alle Dienste der Stadtverwaltung lahmgelegt. Noch sei unklar, ob und, wenn ja, welche Daten abgeflossen seien.
Cyberangriff legt Stadtverwaltung Eichstätt lahm
Weder per E-Mail noch über die Telefonanlage sei die Verwaltung derzeit erreichbar. Für dringende Anliegen wurde eine Notfallhotline eingerichtet, die seit Dienstagmorgen in Betrieb ist.
Ob im Zuge des Angriffs Daten gestohlen wurden, ist bislang ungeklärt.
Der Cyberangriff ist Fries zufolge am Montagmorgen aufgefallen. Die Kommune in Oberbayern arbeitet eng mit Polizei und Landeskriminalamt (LKA), um zu klären, welche Daten möglicherweise betroffen sein könnten. LKA-Forensiker seien dazu bis zum Montagabend im Rathaus gewesen.
Rathaus bleibt geschlossen
Das Rathaus bleibt für den regulären Publikumsverkehr zunächst geschlossen. Wer in dringenden Fällen – etwa für eine Sterbeurkunde – auf die Verwaltung angewiesen ist, kann einen Infopunkt im Eingangsbereich des Rathauses aufsuchen.
Die städtische Homepage ist von der Attacke nicht betroffen. Dort sowie in den sozialen Medien will die Verwaltung die Bevölkerung laufend auf dem aktuellen Stand halten.
Die Stadtverwaltung rät allen Bürgerinnen und Bürgern zu Vorsicht, wenn diese Mitteilungen oder Aufforderungen von der Stadt erhalten. „Vor allem aktuelle Rechnungen aus dem Rathaus sollten gründlich geprüft werden, bevor sie beglichen werden, um betrügerische Fälschungen zu vermeiden“, heißt es auf der städtischen Homepage. (Quelle: dpa) (kam)