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Cybersicherheit: Hacker dringen offenbar mit Anthropic-KI in OpenAI ein

Wirtschaft

Sicherheitsforscher haben einem Bericht zufolge das KI-Modell Claude genutzt, um sich in OpenAI zu hacken. Der Vorfall zeigt einmal mehr die Risiken von KI in der Cybersicherheit.

OpenAI: Die Forscher nutzten offenbar Claude Opus 5, um eine Sicherheitslücke bei OpenAI auszunutzen. Foto: REUTERS

Düsseldorf. Unabhängige Sicherheitsforscher sind offenbar mithilfe von Anthropics KI-Modell Claude in die Systeme von OpenAI eingedrungen. Das meldet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf die Hacker. Diese nahmen demnach an einem Bug-Hunting-Programm von OpenAI teil, das Forscher dazu einlädt, Sicherheitslücken im System zu finden.

Die Forscher der Firma Hacktron AI nutzten dem Bericht zufolge eine Sicherheitslücke im Diskussionsforum-Dienst Discourse, den OpenAI für sein Community-Forum einsetzt. Mithilfe von Claude Opus 5 ließen sie einen Cyberangriffscode schreiben, der diese Sicherheitslücke ausnutzen sollte. Dieser verschaffte ihnen demnach Zugriff auf einen der Discourse-Server und darin zugängliche Zugangstoken.

Über diese gestohlenen Zugangstoken gelangten die Forscher dem Bericht zufolge überraschend auch in ChatGPT-Konten einiger Mitarbeiter von OpenAI sowie ins unternehmensinterne Github-System. Dadurch konnten die Forscher offenbar den Softwarebestand des Unternehmens einsehen. Es handle sich dabei um das Quellcode-System „Monorepo“, welches Insiderangaben zufolge Algorithmus-Geheimnisse von OpenAI enthält.

Weiterer Vorfall KI-gestützten Hackens

Die Forscher meldeten dem Bericht zufolge ihre Ergebnisse beim Unternehmen und erhielten dafür 6500 US-Dollar von OpenAI.

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