Dagmar Wöhrl teilt Trauer um Emanuel: Unfalltod prägt sie bis heute
"Die längste Nacht meines Lebens" 25 Jahre nach Tod ihres Sohnes: Wöhrl teilt Erinnerungen Von t-online, krei 01.07.2026 - 12:37 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Dagmar Wöhrl erinnert in den sozialen Netzwerken an ihren verstorbenen Sohn Emanuel. Ein Schicksalsschlag, mit dem sie offen umgeht. "Vor 25 Jahren begann die längste Nacht meines Lebens …", schreibt Dagmar Wöhrl. Damals habe sie sich nicht vorstellen können, dass "ein einziger Moment ein ganzes Leben in ein Davor und ein Danach teilen kann". Die TV-bekannte Unternehmerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete aus Nürnberg beschreibt in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken, wie ein schwerwiegender Verlust ihr Leben bis heute prägt. Sie gedenkt damit ihres Sohnes Emanuel, der am 1. Juli 2001 kurz vor seinem 13. Geburtstag ums Leben kam. Emanuel, Wöhrls jüngerer Sohn, kam bei einem Unfall ums Leben. Er stürzte vom Dach des Elternhauses, nachdem er dort auf ein Baugerüst geklettert war. Über die Zeit danach sagte die heutige "Höhle der Löwen"-Jurorin 2017 in einem Medienbericht: "Am Anfang kann man überhaupt nicht darüber reden, aber er lebt ja noch zwischen uns." Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. Instagram-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Viele Reaktionen auf den Beitrag In ihrem aktuellen Instagram-Beitrag beschreibt Wöhrl auch, wie nah ihr manche Erinnerungen auch nach all der Zeit geblieben seien. Sie denke an "einen Blick", "einen typisch frechen Satz" oder das Lachen ihres Sohnes. Diese Momente empfinde sie als "so nah, als wäre nichts vergangen. Und doch ein ganzes Leben entfernt." Weiter schreibt sie: "Mir fehlt nicht der junge Mann, der Du heute wärst. Mir fehlt einfach nur mein Sohn. Mein Bub." Der Beitrag erhielt innerhalb von rund zwölf Stunden mehr als 24.200 Reaktionen. Zudem sprachen fast 900 Nutzer ihr Mitgefühl aus. Eine Stiftung im Namen ihres Sohnes Nach Emanuels Tod gründete Dagmar Wöhrl die Emanuel-Wöhrl-Stiftung. Auf der Webseite heißt es: "Wir können Emanuel nicht mehr zurückholen, aber wir wollen mit der Stiftung (...) anderen Kindern und Jugendlichen im In- und Ausland helfen." Die Stiftung setzt sich für Kinder und Jugendliche in Not ein. Sie will dort helfen, wo Kinder besonders auf Unterstützung angewiesen sind. Mithilfe der Stiftung ist etwa ein Musiktheaterangebot für junge Menschen in der Region entstanden oder der türkisch-deutsche Verein TIM zur Integration behinderter Menschen. In Kenia fördert die Stiftung unter anderem das Emanuel Center für ehemalige Kindersoldaten, Findelkinder und Aidswaisen. In Sri Lanka unterstützt Wöhrl damit unter anderem Schulen, ein Babyhospital und ein Waisenhaus.