Damit hat keiner gerechnet: Amazon führt neue Bezahlung ein
ruhr24 Service Damit hat keiner gerechnet: Amazon führt neue Bezahlung ein Von: Magnus Hoppe Uns auf Google folgen Der größte Online-Händler führt schrittweise eine neue Bezahlmethode ein. Die Verbraucherzentrale warnt Kunden davor, diese zu sehr zu beanspruchen. Dortmund – Im Warenkorb liegt ein neuer Fernseher, dann geht es an die Kasse. Kreditkarte, Lastschrift, Ratenkauf – ausgerechnet Deutschlands beliebtester Bezahldienst PayPal fehlte bei Amazon bisher. Das ändert sich ab August, allerdings nur teilweise. Mit PayPal bei Amazon bezahlen: Warum der Zahlungsdienstleister langsam einsteigt Berechtigte Kunden in Deutschland und Österreich können ab August Einkäufe auf Amazon.de und in der Amazon-App über die PayPal-Ratenzahlung finanzieren. Der Start erfolgt schrittweise in den Wochen danach, ein deutsches oder österreichisches PayPal-Konto ist Voraussetzung. Wer einen Amazon-Einkauf direkt per PayPal zahlen will, wartet weiter: Als allgemeines Zahlungsmittel führt Amazon den Dienst zunächst nicht ein. Beide Unternehmen lassen offen, ob mehr folgt. Neu ist bei Amazon nur der Anbieter, nicht das Prinzip: Ratenkauf und Monatsabrechnung gab es dort bereits, im Finanzierungsbereich primär mit Barclays, was mittlerweile Easybank ist. Neu bei Amazon: Diese Konditionen gelten für die PayPal-Ratenzahlung Amazon-Kunden, die via PayPal einen Kauf in Raten abbezahlen möchten, sollten die folgenden Rahmenbedingungen kennen: Bestellwert: 30 bis 10.000 Euro Laufzeiten: bei PayPal typischerweise 3, 6, 12 und 24 Monate, bei Amazon zusätzlich 36 und 48 Monate Effektiver Jahreszins: 11,49 Prozent für alle Laufzeiten Sollzinssatz: 10,86 bis 10,91 Prozent je Laufzeit Rechenbeispiel: 1.000 Euro Darlehen, zwölf Raten zu 88,33 Euro, Gesamtbetrag 1.059,94 Euro Voraussetzung: Bonitätsprüfung Für ausgewählte Produkte kündigt PayPal eine 0-Prozent-Finanzierung an, welche Artikel das sind, nennt das Unternehmen nicht. Den geltenden Zinssatz zeigt Amazon vor dem Abschluss im Checkout an. Achtung Schuldenfalle: Verbraucherzentrale warnt vor Online-Ratenkäufen Den Darlehensvertrag schließen Käufer nicht mit dem Händler, sondern mit dem Zahlungsdienstleister, wie die Verbraucherzentrale (VZ) erklärt. Hier ist das PayPal, Amazon tritt lediglich als Kreditvermittler auf. Die Raten zieht PayPal automatisch vom Bankkonto oder von einer Debitkarte ein, verwalten lassen sie sich in der App oder im Browser. Sondertilgungen und eine vollständige vorzeitige Rückzahlung kosten nicht extra. Mehr Service-News Renten-Schock: 2 Dinge fressen die Kaufkraft von Millionen Rentnern Rennt auf den Dachboden: VHS-Kassetten sind bis zu 29.000 Euro wert Bürger bekommen aktuell „240-Euro-Rechnung“ Solche Angebote sollten Käufer nur in Ausnahmefällen nutzen, rät die VZ – wer häufig darauf zurückgreift, riskiert Schulden. Bei Zahlungsverzug drohen Mahnungen, Schreiben von Inkasso-Unternehmen und hohe Zusatzkosten. Auch bei 0-Prozent-Aktionen ist Vorsicht geboten: Teilweise fallen später doch Zinsen an, etwa weil der Aktionszeitraum begrenzt war. Klicke hier und füge RUHR24 als deine bevorzugte Quelle bei Google Search 🔎 hinzu. Das Geld für die Rate am besten direkt bei Gehaltseingang zur Seite legen und Erinnerungen für die Zahlungstermine setzen, empfiehlt die VZ. PayPal verschickt zusätzlich Hinweise per E-Mail und SMS.