Dämpfer zum Auftakt: Wolfsburg mit torlosem Remis gegen Kaiserslautern
Stand: 09.08.2026 10:50 Uhr Fußball-Zweitligist VfL Wolfsburg ist am Samstagabend mit einem Dämpfer in die Saison gestartet. Die "Wölfe" kamen am ersten Spieltag gegen den 1. FC Kaiserlautern nicht über ein 0:0 hinaus. Derweil ist der Wechsel von Dzenan Pejcinovic nach Stuttgart wohl perfekt. von Martin Schneider Die Elf von Trainer Tobias Strobl hatte im ersten Durchgang ihre Möglichkeiten durch Fernschüsse, tat sich im Offensivspiel insgesamt aber schwer. Zudem traf sie in Kaiserslautern auf einen Gegner, der defensiv aufopferungsvoll kämpfte und offensiv die besseren Möglichkeiten hatte. "Es waren gute, aber auch nicht so gute Phasen dabei", sagte Wolfsburgs Trainer-Debütant Tobias Strobl. "Es ist ein gemischtes Gefühl." Kaiserlautern anfangs gefährlicher In den ersten Minuten der Partie machte sich bereits bemerkbar, dass Kaiserslautern die eingespieltere Elf ist. Folglich ergaben sich für die Gäste die ersten Torchancen: Naatan Skyttä tauchte in der achten Minute vor VfL-Keeper Jakub Zielinski auf, der den verletzten, neuen Stammkeeper Timon Wellenreuther vertrat. Skytta brachte den Ball am 18-jährigen Polen vorbei, ehe Sael Kumbedi auf der Linie retten konnte. Fünf Minuten später wurde es wieder eng für die Niedersachsen: Der aufgerückte Jacob Rasmussen schlug eine Flanke auf Simon Asta, dessen Kopfball das VfL-Gehäuse aus kurzer Entfernung deutlich verfehlte. Wolfsburg wacht nach 15 Minuten auf Nach diesen Schreckmomenten spielten die Gastgeber verstärkt nach vorne, um die Gäste selbst defensiv zu beschäftigen. Die Fernschüsse von Muhammed Damar (15. und 29.) meldeten den VfL auch offensiv in diesem Flutlichtspiel an. Pikant dabei: Lauterns Keeper Julian Krahl musste in der 19. Minute am Handgelenk behandelt werden, Damars Versuch in der 29. Minute parierte der Pfälzer unter Schmerzen. Krahl biss auch den Rest der Partie auf die Zähne und spielte durch. Wahl im Aluminium-Pech In der 41. Minute bot sich den Grün-Weißen die größte Chance auf die Führung. Nachdem die Pfälzer mehrfach einen Angriff der Gastgeber nicht klären konnte, zog Hauke Wahl aus dem Rückraum ab. Der Außenpfosten sorgte dafür, dass es torlos in die Kabinen ging. Unverändert kamen beide Teams zurück, auf dem Feld passierte nach Wiederanpfiff erstmal nichts. Die "Roten Teufel" präsentierten sich weiterhin lauffreudig, bei den Gastgebern fehlte in der Offensive der Zug zum Tor. Zielinski zeichnet sich aus Und so richtete sich der Fokus wieder auf Teenager Zielinski, der in der 56. Minute sein ganzes Können aufbringen musste, um den Rückstand der Wolfsburger zu verhindern. Skyttä vom 1. FCK schloss mit einem wuchtigen Schuss ab, Zielinski kratzte den Ball noch aus dem Eck. In der 70. Minute war es der eingewechselte Ibrahim Kanaté, der am Schlussmann der Norddeutschen scheiterte. In den Schlussminuten verflachte die Partie. Wolfsburg ging zusehends die Kräfte aus, auch der erhoffte Lucky Punch blieb aus. Kaiserslautern wollte zudem einen Punktgewinn nicht mehr riskieren und zog sich zurück. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten und torlosen Remis. Pejcinovic-Wechsel nach Stuttgart wohl perfekt Nach der Partie wurde bekannt, dass der Wechsel von Wolfsburgs Stürmer Dzenan Pejcinovic zum Bundesligisten VfB Stuttgart praktisch perfekt ist. Die Verantwortlichen des VfL bestätigten, dass man eine Einigung mit einem anderen Club erzielt habe. Der 21-Jährige stand gegen Kaiserslautern im Kader, kam aber nicht zum Einsatz. "Es kam ein ganz klares Signal vom Verein, dass man auf der Zielgeraden ist und damit war klar, dass er uns nicht mehr als Einwechselspieler zur Verfügung steht“, sagte VfL-Coach Tobias Strobl.