DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,01 % 63.285,90 Pkt 06:10:45 Gold +0,45 % 3.916,40 USD 06:15:40 Silber +1,96 % 50,24 USD 06:15:37 Brent -3,21 % 109,79 USD 06:13:46 WTI -3,45 % 100,53 USD 06:15:21 Bitcoin -0,01 % 78.228,00 USD 06:25:37 EUR/USD +0,04 % 1,11870 USD 06:25:27 EUR/GBP -0,14 % 0,83460 GBP 06:25:46 EUR/CHF -0,03 % 0,92060 CHF 06:25:45 EUR/JPY -0,05 % 176,387 JPY 06:25:48

Dänemark: Nachrichtendienst warnt vor russischen Sabotageplänen im Land

Welt

»Das Hauptziel ist, konkrete Lieferungen für die ukrainische Verteidigung zu stoppen«, sagte Græsholm den Angaben zufolge. »Gleichzeitig soll uns Angst gemacht werden, damit wir die Ukrainer nicht mehr unterstützen und unsere eigene Verteidigungsfähigkeit nicht ausbauen.«

In der Regel hält sich der Nachrichtendienst bedeckt – nicht in diesem Fall: »Die Auswahl der Ziele und die Vorbereitungen sind so konkret, dass wir es für notwendig halten, mit der Nachricht an die Öffentlichkeit zu gehen, dass es sich um eine Bedrohung handelt, die ernst genommen werden muss«, sagte Græsholm. »Berlingske« gegenüber nannte er Brandstiftung als mögliches Ziel der russischen Pläne. Unternehmen in der Rüstungsindustrie seien aufgerufen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen.

Nachrichtendienst: Russland versucht Dänen für Pläne anzuwerben

Russland versuche außerdem, »ganz gewöhnliche Dänen« für seine Pläne zu rekrutieren – oft, ohne dass diese wüssten, dass sie für Moskau arbeiteten. »Es kann darum gehen, Fotos oder Videos von Unternehmen oder Anlagen zu machen, die dann für Sabotagepläne genutzt werden können«, sagte Græsholm. Er rief die Däninnen und Dänen auf, misstrauisch zu sein, wenn sie mit solchen Anfragen konfrontiert würden.

PET rechne damit, dass die Bedrohung «in Umfang und Komplexität»weiter zunehme, hieß es. »Sie richtet sich gegen ukrainische Rüstungshersteller in Dänemark«, sagte Græsholm. »Aber wir können sehen, dass sich die Russen generell für die Rüstungsindustrie in Dänemark interessieren.«

Die Gefahr der Rekrutierung ist auch in Deutschland zu spüren. Nach dem Cyberangriff auf Berliner Behörden warnt der Senat nach SPIEGEL-Informationen seine Beschäftigten: Die Täter wollten auch direkt mit ihnen Kontakt aufnehmen. Eine Analyse dazu lesen Sie hier.

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