"Dann hab ich gesagt: Okay, dann sag ich den Job ab"
Seit über einem Jahrzehnt gehört Bernhard Hoëcker zum festen Inventar der ARD-Quizshow "Wer weiß denn sowas?". Beinahe wäre es dazu aber gar nicht gekommen – denn der Komiker stellte vor seinem Einstieg ein Ultimatum, das mit Mode zu tun hatte.
Komiker Bernhard Hoëcker (56) hat im Podcast "Frühstück bei Barbara" eine bislang unbekannte Anekdote aus der Anfangszeit seiner Mitwirkung bei "Wer weiß denn sowas?" zum Besten gegeben. Demnach stand sein Engagement in der beliebten ARD-Quizshow kurzzeitig auf der Kippe – und zwar aus einem Grund, den wohl kaum jemand vermutet hätte: die Frage nach der Garderobe.
Wie Hoëcker gegenüber Gastgeberin Barbara Schöneberger (52) schilderte, habe man ihm bei der Zusage ein großzügiges Budget für den Kleidungskauf in Aussicht gestellt. "Bernhard, du kannst bei uns mitmachen, super Angebot hier. Du hast einen Berg voll Geld, kauf so viel Klamotten, wie du willst", zitierte der 56-Jährige das damalige Angebot laut "Swyrl".
Für den Komiker sei das allerdings das genaue Gegenteil einer verlockenden Offerte gewesen: "Dann hab ich gesagt: Okay, dann sag ich den Job ab." Er habe schlicht keine Lust gehabt, sich selbst um seine Outfits zu kümmern: "Die sollen das selber machen."
Hoëcker überlässt die Kleiderwahl komplett der Produktion
Die Verantwortlichen lenkten offenbar ein. Seitdem übernehme das Team die komplette Ausstattung für ihn, berichtete Hoëcker im Podcast. "Seitdem besorgen die mir Klamotten und ziehen mich an und dann geh' ich da raus", so der Quizshow-Dauergast. Mode sei für ihn weder privat noch beruflich ein Thema, mit dem er sich auseinandersetzen wolle: "Ich denke privat nicht über Klamotten nach, warum soll ich das da?"
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Dass ein unbedachter Griff in den Kleiderschrank durchaus unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen kann, erlebte Hoëcker bereits während seiner Zeit bei "Genial daneben". Damals habe er einen Pullover getragen, der ihm besonders gut passte – und ihn daraufhin gleich in fünf weiteren Farben bestellt. Die Folge: Eine Kolumne unterstellte ihm Schleichwerbung für die betreffende Marke. Den Hersteller nannte Hoëcker im Gespräch nicht.
Schöneberger kommentierte die Episode mit einem Augenzwinkern: "Da hast du sofort deine Glaubwürdigkeit verloren. Die hast du dir dann 20 Jahre wieder zurück erkämpft und heute bist du wieder da, wo du damals warst." (red)