Darum musste die Samstagsausgabe von "RTL aktuell" vorzeitig abgebrochen werden
Stumme Beiträge im Nachrichtenformat: Bei der Samstagsausgabe von "RTL aktuell" sind sämtliche Einspielfilme ohne Ton ausgefallen. Moderator Maik Meuser beendete die Sendung schließlich vorzeitig. Eine ungewöhnliche technische Störung hat am Samstag die Nachrichtensendung "RTL aktuell" lahmgelegt. Wie "DWDL.de" berichtet, verlief die Begrüßung durch Moderator Maik Meuser zunächst noch reibungslos. Doch bereits beim ersten eingespielten Beitrag – es ging um die anhaltende Trockenheit in Deutschland und die Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt – blieb der Ton komplett aus. Der Sender brach den Einspieler schließlich ab. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellte, handelte es sich nicht um ein einmaliges Versagen: Sämtliche vorproduzierten Beiträge der Sendung waren von dem Tonausfall betroffen. Auch ein Film über die Kritik an der geringen Verfügbarkeit von Super-Sparpreisen der Deutschen Bahn lief stumm über den Bildschirm. Live-Schalten funktionierten – Einspieler nicht Ausgerechnet die Live-Elemente der Sendung allerdings bereiteten dann keinerlei Schwierigkeiten. Eine Schalte zu Reporterin Jessica Körner nach Sinzig gelang ebenso problemlos wie ein Gespräch mit dem Bürgermeister von Oestrich-Winkel. Moderator Meuser selbst merkte an, er habe die Beiträge vor der Sendung durchaus mit funktionierendem Ton gesehen. "So ist das manchmal bei Live-Schalten und bei Live-Aufnahmen in einem Live-Programm", kommentierte er die Situation. Empfehlungen der Redaktion Programmänderung: Darum zeigt das ZDF heute keinen "Fernsehgarten" ProSieben streicht das "HeidiFest" RTL-Sendezentrum wird nach Weltkriegsbomben-Fund evakuiert Meuser entschuldigt sich bei den Zuschauern Als auch der dritte Einspieler ohne Tonspur blieb, zog der Moderator die Konsequenz und beendete "RTL aktuell" vorzeitig. "Es tut mir leid, dass wir Ihnen die Beiträge heute nicht mit Ton präsentieren konnten. Morgen ist ein neuer Tag, versprochen, da wird alles wieder besser." Die anschließenden Wetteraussichten waren dann wieder vollständig zu hören und zu sehen. Die durch den Abbruch entstandene Lücke im Programm füllte der Sender mit einem zusätzlichen "Klima-Update" – was angesichts des dominierenden Themas Trockenheit zumindest inhaltlich gut passte, wie "DWDL.de" anmerkte. (red)